Beratungsangebote Online & Offline

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Sie sind von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen? Oder Sie begleiten jemanden, der betroffen ist?
Wir beraten und unterstützen Sie!

Unsere Beratung ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym, und mehrsprachig, möglich. Wir beraten brandenburgweit vor Ort, telefonisch, oder Online. In einem ersten Gespräch entscheiden wir gemeinsam über die weitere Vorgehensweise.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf:

Wir arbeiten unabhängig von einer Anzeigenerstattung und staatlichen Behörden. Auch Jugendliche können sich an uns wenden – ein Einverständnis der Eltern ist nicht erforderlich.

Was ist rechte Gewalt?

Rechte Gewalt richtet sich gegen Menschen, die aufgrund von Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sozialdarwinismus oder anderen menschenverachtenden Ideologien abgewertet oder die von rechten als politische Gegner*innen markiert werden.
Rechte Gewalt kann viele Formen haben: körperliche Angriffe, Bedrohungen, Sachbeschädigungen oder Anfeindungen im Netz.
Ausschlaggebend für uns ist die Wahrnehmung der Betroffenen.

Telefonische Beratung

Wenn Sie Ihre Fragen sofort klären und erste Unterstützung für sich oder andere möchten, ist dies der direkte Weg.

Telefonnummer: 0331 8170000
Wir sind telefonisch i.d.R. von Montag bis Freitag zwischen 10 und 15 Uhr für Sie da – auf Deutsch oder Englisch.
Wenn Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, rufen wir schnellstmöglich zurück.

E-Mail & Kontaktformular

Wenn Sie lieber schreiben, nutzen Sie unser Kontaktformular oder schreiben Sie eine E-Mail – alle Sprachen sind möglich.

beratung@opferperspektive.de
+ PGP Schlüssel

[Kontaktformular]

Wir melden uns von Montag bis Freitag innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen zurück.


Onlineberatung

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Über die SupportCompass App bieten wir die Möglichkeit für eine verschlüsselte und auf Wunsch anonyme Online-Beratung an.

Für die Onlineberaung ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen einen Benutzer*innennamen wählen und ein Passwort vergeben, sowie Ihre Postleitzahl angeben. Die Eingabe Ihrer E-Mai-Adresse ist nicht notwendig. Uns wird ausschließlich Ihr Benutzer*innenname angezeigt.

Wir antworten Mo – Fr innerhalb von 72 Stunden – alle Sprachen sind möglich

Mehr Infos zur Onlineberatung

Für die Onlineberatung ist zunächst eine Registrierung mit einem frei wählbaren Benutzer*innennamen und Passwort erforderlich. Über die Eingabe der Postleitzahl werden Sie der Beratung bei der Opferperspektive in Brandenburg zugeordnet. Die Eingabe Ihrer E-Mai-Adresse ist nicht erforderlich. Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben (freiwillig), erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn Ihre Berater*in Ihnen geschrieben hat und Sie können Ihr Passwort zurücksetzen, falls Sie es vergessen haben.

Zum Start der Onlineberatung schreiben Sie ihr Anliegen in das Textfeld und klicken Sie auf den Pfeil zum Senden der Nachricht.
Die Beratung erfolgt über Textnachrichten. Zudem können Dateien im PDF-Format und Bilddokumente verschickt werden. Die Übertragung von Informationen erfolgt verschlüsselt.
Ihre Anfrage wird einem Berater oder einer Beraterin zugestellt und sie erhalten Mo – Fr innerhalb von 72 Stunden eine Rückmeldung.


Noch unsicher?

Wir sind für Sie da! Schreiben Sie uns, rufen Sie an oder kontaktieren Sie uns über die Onlineberatung. Wir begleiten und unterstützen Sie – vertraulich und kostenfrei.

FAQ: Antworten auf häufige Fragen 

Was verstehen wir unter rechter Gewalt?

Rechte Gewalt beruht auf der falschen Annahme, dass bestimmte gesellschaftliche Gruppen weniger wert seien als andere. Betroffene sind etwa Geflüchtete, Migrant*innen, Schwarze Menschen, People of Color, jüdische Menschen, muslimische Menschen, Sint*ezza und Rom*nja, politische Gegner*innen, Wohnungslose, Menschen mit Behinderung, queere Menschen, Punks, Linke, Antifaschist*innen und weitere Personengruppen, die in rechten Weltbildern abgewertet und angegriffen werden. Die Betroffenen werden nicht wegen ihrer Persönlichkeit oder ihres Verhaltens angegriffen. Für die Täter*innen ist die vermeintliche Zugehörigkeit zu einer oder mehrerer der abgewerteten Gruppen das Motiv für den Angriff. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Annahmen zutreffen oder nicht.

Rechte Gewalt hat viele Erscheinungsformen. Es kann sich um einen körperlichen Angriff, eine Bedrohung, Mobbing, Nötigung oder eine gezielte Sachbeschädigung handeln. Auch rechte Hetze und Anfeindungen im Netz gehören dazu. Hinzu kommen weitere Erfahrungen, die Betroffene als gewaltvoll erleben. Um eine Tat als rechte Gewalt zu bewerten, ist für uns die Wahrnehmung der Betroffenen zentral. Als Beratungsstelle unterstützen wir dabei, Situationen einzuordnen und das Erlebte zu verarbeiten, wir begleiten die weiteren Schritte und beraten zu möglichen Handlungsstrategien.



Was passiert in der Beratung?

Was wir in der Beratung besprechen, welche Handlungsschritte wir gemeinsam gehen, liegt ganz in der Hand der Menschen, die sich an uns wenden. Manche benötigen nur genauere Informationen, andere suchen Unterstützung bei der Verarbeitung des Erlebten, befürchten weitere Bedrohungen, brauchen anwaltliche Unterstützung oder finanzielle Hilfe wegen materieller Schäden, die durch einen Angriff entstanden sind. Wieder andere wünschen Rat, Unterstützung und Begleitung für den gesamten Prozess, den ein rechter Angriff nach sich zieht, von der Frage wie sinnvoll eine Anzeige bei der Polizei ist bis hin zur Begleitung zum Gerichtsverfahren und der Durchsetzung von Schmerzensgeld. Auch die Sorge vor einer Gegenanzeige durch die Rechten oder der Wunsch, den Angriff öffentlich zu machen, können Anlass sein, eine Beratung aufzusuchen.

Zu Beginn der Beratung klären wir ganz genau, was geschehen ist und welche Fragen oder Sorgen die Betroffenen beschäftigen. Im Verlauf längerer Prozesse überprüfen wir zwischendurch immer wieder, ob sich Ziele und Wünsche vielleicht verändert haben.



Warum bietet ihr eure Beratung als Onlineberatung an?

Wir können uns eine Menge gute Gründe vorstellen, warum sich Menschen für eine Onlineberatung entscheiden: Manche Betroffene bewegen sich vielleicht am liebsten im Netz, schreiben lieber als dass sie sprechen. Oder sie haben keine Zeit eine Beratungsstelle aufzusuchen bzw. einen Beratungstermin zu vereinbaren. Vielleicht gibt es Unsicherheit, ob das eigene Anliegen zur Beratungsstelle passt und ernst genommen wird. Andere Betroffene wollen erst mal unverbindlich testen, was die Beratungsstelle überhaupt anzubieten hat, oder haben sowieso nur ein paar kurze Fragen. Vielleicht gab es eine Notwehrsituation und nun ist die Angst vor einer eigenen Strafanzeige ein guter Grund, anonym um Rat zu suchen. Wir denken, es gibt viele gute Gründe, warum sich Menschen für eine Onlineberatung entscheiden.

Ein Wechsel der Beratungsform ist aber auf Wunsch jederzeit möglich. Alle Onlineberater*innen der Opferperspektive bieten ebenso telefonische Beratungen, Videoberatungen und persönliche Gespräche an. Sie begleiten bei Bedarf auch zur Polizei, zu Behörden, Anwält*innen oder vor Gericht.

Informiert bleiben

Unser Newsletter informiert etwa alle zwei Monate zu rechter Gewalt in Brandenburg, der Arbeit der Opferperspektive und unseren Publikationen und Veranstaltungen. Er enthält auch unseren halbjährlichen Rundbrief „Schattenberichte“. Über den Presseverteiler versenden wir unsere Pressemitteilungen.

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