Über die Opferperspektive

Beratung der Opferperspektive | Schmuckbild

Über die Opferperspektive

Die Opferperspektive ist die zentrale Anlaufstelle fürBetroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg.Wir beraten und unterstützen Betroffene, deren Angehörige und Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalttaten – unabhängig und vertraulich, kostenlos und bei Bedarf mehrsprachig.


Als zivilgesellschaftliche Meldestellen erfassen wir zudem systematisch rechte Gewalt und veröffentlichen Analysen zur Entwicklung rechtsmotivierter Angriffe in Brandenburg.


Leitbild und Qualitätsstandards

Die parteiliche Beratung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und ihre Bedürfnisse und Perspektiven stehen im Zentrum unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, Betroffene bei der individuellen Bewältigung der konkreten Angriffsfolgen und der (Wieder-) Erlangung von Handlungsmacht zu stärken und zu unterstützen.

Dabei teilen wir ein Verständnis von Ideologien der Ungleichwertigkeit als historisch gewachsene und gesellschaftsstrukturierende Macht- und Ausschließungsverhältnisse. Daher treten wir Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sozialdarwinismus, Ableismus und anderen Ideologieelementen rechter Gewalt auch auf struktureller Ebene entgegen und setzten uns für eine solidarische und emanzipatorische Gesellschaft ein.

Unsere Beratung ist unabhängig undvertraulich, kostenlos und erfolgt auf Wunsch anonym. Wir arbeiten unabhängig von staatlichen Einrichtungen. Ohne die Zustimmung der Betroffenen geben wir keinerlei Daten oder Informationen an dritte Personen weiter.

In unserer Beratung orientieren wir uns an den Qualitätsstandards des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) e.V.

Die Arbeit der Opferperspektive wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie aus Mitteln des Landes Brandenburg im Rahmen des Handlungskonzeptes Tolerantes Brandenburg.

Zusammen - die Arbeit der Opferperspektive | Schmuckbild

Über den Trägerverein

Die Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist ein im ganzen Land Brandenburg tätiger Verein. Neben der Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ist der Verein zudem auch auch Träger der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg (ADB). Sie ist die zentrale Anlaufstelle für Betroffene von rassistischer Diskriminierung und steht Menschen zur Seite, die aufgrund rassistischer Zuschreibungen benachteiligt wurden und sich dagegen wehren möchten.

Mit Publikationen, Podcasts, Veranstaltungen und einer aktiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit thematisiert die Opferperspektive rassistische Diskriminierung sowie rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Brandenburg aus der Perspektive der Betroffenen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit des Vereins ist die aktive Erinnerungskultur an die Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg. Dazu betreibt die Opferperspektive das Webportal „Todesopfer rechter Gewalt in Brandenburg“, die Ausstellung „[Kein schöner Land]“, die Podcastreihe „Brandenburger Baseballschlägerjahre“ und die preisgekrönten Webdokumentation „Gegen uns. Betroffene im Gespräch über rechte Gewalt“.

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Damit unser Angebot auch langfristig kostenfrei und professionell bleiben kann, ist unser Trägerverein auf Spenden und Fördermitgliedschaften angewiesen.

Zitate

„Mein Zuhause war plötzlich kein sicherer Ort mehr. Die Polizei sagte: ‚Vermutlich Jugendliche.‘ Aber ich weiß: Es war Absicht.“

— Betroffene Familie antisemitischer Gewalt

Informiert bleiben

Unser Newsletter informiert etwa alle zwei Monate zu rechter Gewalt in Brandenburg, der Arbeit der Opferperspektive und unseren Publikationen und Veranstaltungen. Er enthält auch unseren halbjährlichen Rundbrief „Schattenberichte“. Über den Presseverteiler versenden wir unsere Pressemitteilungen.

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