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	<title>Pressemitteilungen­­­ &amp;­­ Stellungnahmen - Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 07:32:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Buckow]]></category>
		<category><![CDATA[Dritter Weg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ griffen eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Am 18. April 2026 griffen Anh&auml;nger der extrem rechten Partei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo; eine Person bei einem Tr&ouml;delmarkt in Buckow (M&auml;rkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</strong></strong></p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/05/PM_Angriff-Dritter-Weg-Buckow_04_2026_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="PM Angriff Dritter Weg Buckow 04 2026 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download PM</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Eine gr&ouml;&szlig;ere Wandergruppe junger M&auml;nner und Frauen erschien am Samstagnachmittag des 18. April bei einem lokalen Tr&ouml;delmarkt in Buckow. Anwesende G&auml;ste und Standbetreuer*innen identifizierten diese anhand ihrer Kleidung als Anh&auml;nger der neonazistischen Kleinstpartei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo;. Einer der anwesenden Standbetreuer sprach die Gruppe an und machte deutlich, dass sie dort nicht erw&uuml;nscht seien. Auch die Veranstalterin des Tr&ouml;delmarktes kam hinzu und verwies die Neonazis des Hofes. Doch die Rechten weigerten sich das Gel&auml;nde zu verlassen. Mindestens drei Personen aus der Gruppe attackierten daraufhin koordiniert den Standbetreuer mit Pfefferspray und Schl&auml;gen. Einer der Angreifer wurde von den Anwesenden als Erik S. identifiziert, ein Parteikader des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo;.</p><p class="wp-block-paragraph"><br>&bdquo;<em>Der Angriff zeigt die hohe Gewaltbereitschaft des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo; und insbesondere deren Nachwuchsorganisation &bdquo;Nationalrevolution&auml;re Jugend&ldquo;.</em> <em>Diese trainieren</em> <em>in Kampfsportgruppen</em> <em>f&uuml;r Angriffe auf politische Gegner*innen. Vermeintlich harmlose Wanderausfl&uuml;ge in uniformer Parteikleidung dienen dazu,</em> <em>Nachwuchs zu rekrutieren und ihren</em><br><em>extrem rechten Dominanzanspruch zu demonstrieren.&ldquo;</em> sagt Joschka Fr&ouml;schner von der Beratungsstelle Opferperspektive.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Trotz der gewaltt&auml;tigen Attacke gelang es Besucher*innen und Standbetreuer*innen des Tr&ouml;delmarkts schlie&szlig;lich, die Rechten vom Gel&auml;nde zu entfernen und den Tr&ouml;delmarkt anschlie&szlig;end fortzusetzen.<br>Die alarmierte Polizei konnte die Neonazis in unmittelbarer N&auml;he stellen. Sie ermittelt nun wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung und des Versto&szlig;es gegen das Waffengesetz.</p><p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Der spontane Einsatz zahlreicher Personen bei dem Tr&ouml;delmarkt ist ein ermutigendes Beispiel von Zivilcourage, das zeigt, dass es m&ouml;glich ist, rechter Raumnahme erfolgreich entgegenzutreten. Die Anwesenden haben sich von dem dominanten Auftreten der Neonazis nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern diese klar in die Schranken gewiesen.&ldquo; </em>betont Joschka Fr&ouml;schner.</p><p class="wp-block-paragraph">In M&auml;rkisch-Oderland sind organisierte Neonazis schon l&auml;nger pr&auml;sent. Der Landkreis entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der Schwerpunktregionen rechter Gewalt in Brandenburg. Die Opferperspektive registrierte im Jahr 2025 insgesamt 46 Angriffe &ndash; der h&ouml;chste bisher verzeichnete Wert. Die regionale &bdquo;Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Gewalt&ldquo; (BorG) wird zeitnah eine ausf&uuml;hrliche Analyse f&uuml;r den Landkreis vorstellen.</p><p class="wp-block-paragraph">##############################</p><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Joschka Fr&ouml;schner von der Opferperspektive zur Verf&uuml;gung:<br>Tel: 0151 &ndash; 5072 4851<br>E-Mail: j.froeschner@opferperspektive.de</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive</strong> &ndash; Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein ber&auml;t Betroffene, deren Angeh&ouml;rige, Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalt. <a href="https://www.opferperspektive.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="">https://www.opferperspektive.de/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>BOrG</strong> &ndash; Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt in M&auml;rkisch Oderland. Die BOrG ist ein Projekt des Horte-Kollektivs in Strausberg. <a href="https://horte-srb.de/borg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="" aria-label="borg (&ouml;ffnet in neuem Tab)">https://horte-srb.de/borg/</a></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende Änderungen beim Programm „Demokratie leben!“, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen würden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende &Auml;nderungen beim Programm &bdquo;Demokratie leben!&ldquo;, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen w&uuml;rden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).<br>Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die angek&uuml;ndigte Umstrukturierung auszusetzen, die Ergebnisse der laufenden Evaluation abzuwarten und gemeinsam mit den Organisationen tragf&auml;hige Perspektiven f&uuml;r die Zukunft des Programms zu entwickeln.<br>In der Stellungnahme hei&szlig;t es u.a.: </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&ldquo;Unsere Arbeit ist kein abstraktes F&ouml;rderziel, sondern konkrete Praxis: Wir f&ouml;rdern demokratische Kompetenzen in Schulen, begleiten Kommunen im Umgang mit Konflikten, st&auml;rken marginalisierte Gruppen und unterst&uuml;tzen Verwaltungen im Aufbau resilienter Strukturen. Diese Arbeit ist langfristig angelegt, basiert auf Vertrauen und l&auml;sst sich nicht kurzfristig ersetzen oder neu aufbauen.&rdquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Und weiter:</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><br><em>&ldquo;Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter besonderem Druck stehen, braucht es ein starkes Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft &ndash; nicht dessen Schw&auml;chung.&rdquo;</em></p>
</blockquote><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Stellungnahme-DL-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Stellungnahme DL 2026 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download Stellungnahme</a></div>
</div><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben">Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendliche und Sprecher*in der &#8222;Initiative Sichere Orte&#8220; von Rechten attackiert</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Sichere Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazi]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut zwei rechte Angriffe in Cottbus + Einschüchterungsversuche im öffentlichen und privaten Raum + Übergriffe fanden fast zeitgleich, aber durch unterschiedliche Täter statt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. April kam es ungefähr zur gleichen Zeit und in der selben Straße zu zwei Vorfällen in einem Cottbusser Wohnviertel, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind und gezielt auf Einschüchterung abzielen. Betroffen sind Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Im ersten Fall wurde eine antifaschistisch aktive Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war, von einem gleichfalls fahrradfahrenden jugendlichen Neonazi bedrängt. Er forderte die Person auf, deren Tasche herauszugeben, die sichtbar mit antifaschistischen Symbolen versehen war. Der Täter bremste die betroffene Person aus, stellte sich in deren Weg und verhöhnte die Person wegen deren antifaschistischen Engagements. Schließlich riss er einen Button von der Tasche ab und flüchtete.<br>In einem zweiten Vorfall ist eine Person aus dem Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ in ihrem Wohnumfeld attackiert worden. Am späten Nachmittag des gestrigen Tages haben zwei Neonazis die Haustür aufgetreten, waren mehrere Stockwerke zur Wohnung vorgedrungen und hatten vor der Wohnungstür randaliert. Zudem wurden mehrere rechte Aufkleber am Briefkasten hinterlassen. Darunter befand sich auch ein Sticker mit der Aufschrift „Piss dich nach Berlin“, der bereits im Zusammenhang mit einer extrem rechten Vertreibungskampagne im Spreewald bekannt geworden ist. Betroffen waren damals zwei Lehrkräfte, die an einer Burger Schule auf Probleme mit rechtsextremen Jugendlichen hingewiesen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke vom Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ erklärt dazu:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Die extreme Rechte versucht weiterhin, ihren Dominanzanspruch in Cottbus zu demonstrieren und Menschen einzuschüchtern, die sich für den Erhalt der Demokratie engagieren. Dass dabei gezielt bis ins Wohnumfeld vorgedrungen 1wird, ist besonders erschreckend. Diese Angriffe zielen darauf ab, engagierten Menschen ihre Rückzugsräume zu nehmen und sie zu vertreiben. Wir erwarten von Verantwortungstragenden in Politik und Gesellschaft, dass sie sich öffentlich mit den Angegriffenen solidarisieren und gemeinsam mit uns für eine demokratische Gesellschaft einstehen. </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann von der Opferperspektive ordnet die Vorfälle ein:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Erst vor wenigen Tagen mussten wir für Brandenburg erneut einen alarmierenden Höchststand rechter Gewalt – auch in Cottbus &#8211; feststellen, darunter zahlreiche Angriffe auf politische Gegner*innen. Antifaschistisches Engagement nicht als Bedrohung, sondern notwendige Bereicherung einer lebendigen Zivilgesellschaft zu begreifen, ist das Gebot der Stunde. Dass echte Angriffe bis in private Räume hinein für immer mehr Menschen zum alltag gehören, ist eine traurige Realität, die niemals hingenommen werden darf.&nbsp; </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen stehen Ihnen Dorina Feldmann von der Opferperspektive e.V. und Ricarda Budke von der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann (Opferperspektive): d.feldmann@opferperspektive.de, Tel: 0176-56718438</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke (Initiative Sichere Orte): presse@ini-sichere-Orte.de, Tel: 0177 7742746</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V</strong>. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein berät Betroffene, deren Angehörige, Freund<em>innen und Zeug</em>innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Initiative Sichere Orte</strong> ist ein Zusammenschluss von Jugendclubs, Hausprojekten, Orten der Subkultur sowie sozialpolitischen Einrichtungen in Südbrandenburg. Die Dominanz extrem rechter Gruppierungen in der Region hat dazu geführt, dass sich ein solidarisches Netzwerk gegründet hat, das sich gemeinsam gegen rechte Angriffe wehrt – mit öffentlicher Sichtbarkeit, praktischer Unterstützung und klarer Haltung.</p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Opferperspektive verzeichnete für das Jahr 2025 mit 290 Angriffen erneut einen Anstieg rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg. Die Zahl der Betroffenen stieg um 25 Prozent und erreichte mit 523 den höchsten bisher erfassten Wert. Rassismus war erneut das Hauptmotiv der Täter*innen. Besonders in den Fokus gerieten zudem Wohnprojekte, Jugendclubs und soziokulturelle Zentren. Die Opferperspektive fordert von Politik und Gesellschaft entschiedenes Handeln gegen rechte Gewalt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu">Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin">Download</a></div>
</div><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r das Jahr 2025 dokumentierte die Opferperspektive insgesamt <strong>290 rechte, rassistische, antisemitische und queerfeindliche Gewalttaten in Brandenburg</strong> &ndash; das entspricht durchschnittlich mehr als f&uuml;nf Angriffen pro Woche. Mindestens <strong>523 Personen waren unmittelbar betroffen</strong>, darunter 71 Jugendliche und 23 Kinder.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit 133 erfassten Angriffen blieb <strong>Rassismus das mit Abstand h&auml;ufigste Tatmotiv.</strong> Fast jeden dritten Tag ereignete sich in Brandenburg eine rassistische Gewalttat. F&uuml;r Betroffene geh&ouml;rt es zur Normalit&auml;t, sich im &ouml;ffentlichen Raum rassistischer Anfeindungen erwehren zu m&uuml;ssen.<br>Erstmals seit l&auml;ngerer Zeit wurden auch wieder mehrere organisierte Angriffe auf Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nfte registriert &ndash; darunter ein Angriff auf eine Gemeinschaftsunterkunft in Stahnsdorf, bei dem die T&auml;ter versuchten, in das Geb&auml;ude einzudringen und einen Wachmann schwer verletzten, sowie auf ein &Uuml;bergangswohnheim in Wusterhausen/Dosse, wo eine selbst gebaute Sprengvorrichtung gez&uuml;ndet wurde.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Rassistische Gewaltt&auml;ter*innen schrecken auch vor potenziell t&ouml;dlicher Gewalt nicht zur&uuml;ck. F&uuml;r Menschen, die von Rassismus betroffen sind, bedeutet das, in allen Lebenssituationen der Gefahr eines Angriffs ausgesetzt zu sein. Doch der Schutz dieser Menschen steht in der politischen Debatte kaum im Fokus&ldquo;, <em>kritisiert <strong>Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der &Uuml;bergriffe gegen Menschen, die von Rechten als politische Gegner*innen markiert wurden, bleibt mit 65 Vorf&auml;llen auf dem hohen Niveau des Vorjahres (2024: 66). Anders als im Superwahljahr 2024 ereigneten sich diese jedoch deutlich weniger im Kontext des Wahlkampfes. Vielmehr gerieten alternative Wohnprojekte, Jugendclubs und soziokulturelle Zentren ins Visier rechter T&auml;ter*innen und wurden wiederholt gezielt attackiert. Auch der &Uuml;berfall auf das Vielfaltsfest &bdquo;Bad Freienwalde ist bunt&ldquo; im Juni 2025 ist Ausdruck der hohen Gewaltbereitschaft organisierter Rechtsextremer. In den wenigsten dieser F&auml;lle gelang es den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, Tatverd&auml;chtige zu ermitteln.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Die extrem rechte Szene in Brandenburg tritt mit wachsendem Selbstbewusstsein auf. Besonders besorgniserregend ist die deutliche Zunahme von gezielten Attacken auf politische Gegner*innen. Diesen Angriffen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt m&uuml;ssen auch staatliche Akteure mit aller Entschlossenheit entgegentreten &ndash; und die Orte sch&uuml;tzen und st&auml;rken, an denen Menschen angstfrei zusammenkommen k&ouml;nnen&ldquo;, <em>sagt </em><em><strong>Anne Br&uuml;gmann, Beraterin der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">W&auml;hrend queerfeindliche Propaganda weiterhin ein zentrales Agitationsfeld der extremen Rechten bleibt, gingen die Mobilisierungserfolge bei queerfeindlichen Gegenveranstaltungen zu CSDs zur&uuml;ck und es wurden weniger &Uuml;bergriffe in diesem Kontext verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl <strong>queerfeindlicher </strong><strong>&Uuml;bergriffe</strong> von 19 (2024) auf 33 (2025) dennoch deutlich an.</p><p class="wp-block-paragraph">Selbst angesichts der anhaltenden Bedrohung zeigt die Zivilgesellschaft in Brandenburg St&auml;rke: So hat sich beispielsweise die &bdquo;Initiative Sichere Orte S&uuml;dbrandenburg&ldquo; gegr&uuml;ndet, in der sich von rechten Angriffen betroffene Clubs und Projekte vernetzen und gegenseitige Solidarit&auml;t organisieren.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Trotz rechtsextremer Angriffe erleben wir immer wieder, dass viele Betroffene sich nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern gemeinsam handlungsf&auml;hig bleiben. Sie vernetzen sich, organisieren Unterst&uuml;tzung und erfahren Solidarit&auml;t. Das sendet ein klares Signal gegen rechte Einsch&uuml;chterung &ndash; und kann f&uuml;r Betroffene auch eine st&auml;rkende Erfahrung sein&ldquo;, <em>erkl&auml;rt </em><em><strong>Joschka Fr&ouml;schner, Berater und Monitoringbeauftragter der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Fallzahlen rechter Gewalt fordert die Opferperspektive:<br>Wer von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen ist, braucht <strong>Schutz und Unterst&uuml;tzung</strong>. Daf&uuml;r m&uuml;ssen <strong>unabh&auml;ngige Beratungsstrukturen</strong> ausgebaut werden. Es ist die Aufgabe der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, <strong>rechte Gewalt konsequent zu verfolgen</strong>.<br>Die Politik muss <strong>der demokratischen Zivilgesellschaft den R&uuml;cken st&auml;rken</strong> und sie in ihrem Engagement gegen die extreme Rechte und f&uuml;r eine vielf&auml;ltige Gesellschaft unterst&uuml;tzen. <strong>Pr&auml;ventionsangebote</strong> und eine <strong>lebendige </strong><strong>Kinder- und Jugendarbeit </strong>sind unverzichtbare Gegenpole zu einer erstarkenden extrem rechten Jugendbewegung.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Im <strong><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" data-type="link" data-id="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Hintergrundpapier</a></strong> zur Jahresstatistik 2025 finden Sie ausf&uuml;hrliche Analysen sowie die grafische Aufbereitung der Statistik. Die <a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Uebersicht-Zahlen-2025_v6_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Uebersicht Zahlen 2025 v6 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Grafiken</strong></a> sind unter Nennung der Quelle (Matthis Ruffing/Opferperspektive) frei verwendbar.</p><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Uebersicht-Zahlen-2025_v6_fin.pdf" aria-label="Uebersicht Zahlen 2025 v6 fin"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="213" height="300" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-213x300.jpg" alt="&Uuml;bersicht der Grafiken zur Jahresstatisitik rechter Gewalt 2025 mit &Uuml;bersicht der Zahl der Angriffe, Zahl der Betroffenen, Tatmotivationen, Stfafbest&auml;nde etc." class="wp-image-49781" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-213x300.jpg 213w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-726x1024.jpg 726w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-768x1084.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-1088x1536.jpg 1088w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-1451x2048.jpg 1451w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-scaled.jpg 1814w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin"><img decoding="async" width="212" height="300" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-212x300.jpg" alt="Titelseite des Hintergrundpapiers zur Jahresstatistik 2025" class="wp-image-49783" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-212x300.jpg 212w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-724x1024.jpg 724w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-768x1086.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-1086x1536.jpg 1086w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel.jpg 1190w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></figure>
</div>
</div><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu">Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/pressemitteilung-prozessbeginn-gegen-mitglieder-der-rechtsterroristischen-gruppe-letzte-verteidigungswelle</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. März 2026 beginnt vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Zwei Beschuldigten wird unter anderem der Brandanschlag auf die Gaststätte „Kultberg“ im brandenburgischen Altdöbern im Oktober 2024 vorgeworfen. Die Generalbundesanwaltschaft hat gegen sie und sechs weitere Jugendliche Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und weiterer Delikte erhoben.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/pressemitteilung-prozessbeginn-gegen-mitglieder-der-rechtsterroristischen-gruppe-letzte-verteidigungswelle">Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 5. März 2026 beginnt vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Zwei Beschuldigten wird unter anderem der Brandanschlag auf die Gaststätte „Kultberg“ im brandenburgischen Altdöbern im Oktober 2024 vorgeworfen. Die Generalbundesanwaltschaft hat gegen sie und sechs weitere Jugendliche Anklage wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und weiterer Delikte erhoben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 2024 wurde die Gaststätte „Kultberg“ in Altdöbern angezündet. Das Gebäude brannte komplett nieder. Zwei Jugendliche aus der unmittelbaren Nachbarschaft werden beschuldigt, diesen Anschlag aus einer rechtsextremen Ideologie verübt zu haben. Sie werden der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ zugerechnet. Außerdem soll die Gruppe einen Kugelbombenanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Senftenberg vorbereitet und zahlreiche weitere rechtsmotivierte Straftaten begangen haben.<br>Die Opferperspektive begleitet seit dem Anschlag die betroffene Familie und unterstützt sie bei der Bewältigung der materiellen, psychischen und sozialen Folgen des rechtsextremen Anschlags.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne Brügmann, Beraterin bei der Opferperspektive, erklärt:<br><em>„Aus heutiger Sicht bedeutet der Anschlag für die Betreiberfamilie eine vollständige Veränderung ihrer Lebensumstände und einen hohen finanziellen Schaden, der sie noch viele Jahre belasten wird. Nach dem Schock, Opfer eines rechten Anschlags geworden zu sein, war die mangelnde Solidarität vor Ort eine zusätzlich Belastung: Zwar wollten viele zunächst den Kulturort retten, es gab sogar hohe private Spenden für den Wiederaufbau des für das Gemeinwesen so wichtigen Treffpunktes. Doch niemand von den Verantwortlichen sprach mit den Betroffenen oder bezog sie in die Planungen ein. Selbst vom Abrissbeschluss durch den Gemeinderat erfuhren sie nur indirekt. Zum rechtsextremen Motiv der Jugendlichen aus der unmittelbaren Nachbarschaft wurde sich gleichfalls ausgeschwiegen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders alarmierend ist das sehr junge Alter der teilweise minderjährigen Angeklagten. Seit mehreren Jahren gewinnen extrem rechte Einstellungen unter Jugendlichen an Zustimmung – befördert durch entsprechende Inhalte in sozialen Medien, kontinuierliche rechte Mobilisierungen seit 2015 und die zunehmende Normalisierung demokratie- und migrationsfeindlicher Positionen im politischen Diskurs. Das junge Alter der Beschuldigten ist deshalb ein deutliches Warnsignal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den Prozess ergänzt Anne Brügmann:<br><em>„Der Prozess allein wird die langfristigen Folgen für die Betroffenen nicht auflösen. Er muss aber deutlich machen: Wie kann es sein, dass sehr junge Menschen rechtsextrem motiviert zu Gewalt bereit sind, und warum fehlen vielerorts stabile Präventionsstrukturen? Gerade in ländlichen Regionen sind Bildungs-, Beratungs- und Kulturangebote zentrale Schutzfaktoren. Kürzungen in diesen Bereichen senden das falsche Signal. Betroffene erwarten eine konsequente rechtsstaatliche Aufarbeitung – und dass die Gesellschaft aus solchen Taten präventive Konsequenzen zieht.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen steht Ihnen Anne Brügmann von der Opferperspektive zur Verfügung:<br>Tel: 0151-59100085<br>E-Mail: a.bruegmann@opferperspektive.de</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein berät Betroffene, deren Angehörige, Freund*innen und Zeug*innen rechter Gewalt. https://www.opferperspektive.de/</p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/pressemitteilung-prozessbeginn-gegen-mitglieder-der-rechtsterroristischen-gruppe-letzte-verteidigungswelle">Pressemitteilung: Prozessbeginn gegen Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Demokratie schützen, Rechtsextremismus und Rassismus entgegentreten &#8211; Forderungen an die zukünftige Regierungskoalition</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/forderungen-regierungskoalition_2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=47783</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SPD und CDU im Land Brandenburg führen Verhandlungen über eine neue Landesregierung. Gemeinsam fordern die Opferperspektive und das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus von einer zukünftigen Landesregierung: Demokratie schützen, Rechtsextremismus und Rassismus entgegentreten Klare Abgrenzung zur AfD Die AfD in Brandenburg steht für völkisch-nationalistische Politik und wird zu Recht beobachtet. Demokratische Kräfte dürfen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/forderungen-regierungskoalition_2026">Demokratie schützen, Rechtsextremismus und Rassismus entgegentreten – Forderungen an die zukünftige Regierungskoalition</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD und CDU im Land Brandenburg führen Verhandlungen über eine neue Landesregierung. Gemeinsam fordern die Opferperspektive und das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus von einer zukünftigen Landesregierung: <strong>Demokratie schützen, Rechtsextremismus und Rassismus entgegentreten</strong></p>
<p><div class="su-spacer" style="height:30px"></div></p>
<h3>Klare Abgrenzung zur AfD</h3>
<p>Die AfD in Brandenburg steht für völkisch-nationalistische Politik und wird zu Recht beobachtet. Demokratische Kräfte dürfen ihre Positionen nicht übernehmen und keine Zusammenarbeit zulassen.</p>
<h3>Betroffene schützen</h3>
<p>Wer sich für Demokratie, Vielfalt und gegen Rechtsextremismus engagiert, verdient aktiven Schutz. Angriffe – ob online oder offline – müssen konsequent verfolgt und Solidarität parteiübergreifend gelebt werden. Der Staat muss zuhören und Betroffenen aktiv zur Seite stehen.</p>
<h3>Mittel für Tolerantes Brandenburg erhöhen</h3>
<p>Demokratiearbeit und Opferschutz brauchen mehr Geld, Planungssicherheit und mehrjährige Förderzeiträume. Prävention gegen Rechtsextremismus darf nicht vom Haushaltsjahr abhängen, sondern muss verlässlich abgesichert sein.</p>
<h3>Beratung ausbauen</h3>
<p>Der Schutz von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ist staatliche Pflicht und erfordert den Ausbau der Fachberatungsstelle Opferperspektive. Dafür sind ein deutlicher und dauerhaft abgesicherter Stellenaufwuchs sowie ausreichende Ressourcen notwendig.</p>
<h3>Antidiskriminierung stärken</h3>
<p>Alle Menschen in Brandenburg haben Anspruch auf wirksamen Schutz vor Diskriminierung. Eine landesweite Antidiskriminierungsberatung zu allen im AGG geschützten Merkmalen muss dauerhaft abgesichert sein, um Benachteiligungen in Arbeit, Bildung und Wohnen konsequent abzubauen.</p>
<h3>Demokratiefördergesetz einführen</h3>
<p>Demokratische Strukturen brauchen ein festes Fundament. Ein Landesdemokratiefördergesetz sichert Projekte langfristig ab, schafft Rechtssicherheit und ermöglicht die Entwicklung neuer Initiativen für ein lebendiges Brandenburg.</p>
<h3>Handlungskonzepte umsetzen</h3>
<p>Konzepte gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus müssen konkrete Maßnahmen, Budget und Zeitpläne enthalten. Die Zivilgesellschaft ist dabei Partner, nicht Statist.</p>
<h3>Erinnerungskultur und Gedenkstätten stärken</h3>
<p>Gedenkstätten und Erinnerungsorte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur historischen Aufklärung und und demokratischen Bildung. Ehrenamtliches Engagement braucht eine verlässliche Unterstützung, unter anderem durch eine auskömmlich finanzierte landesweite Koordinierungsstelle Stolpersteine.</p>
<h3>Partizipation sichern</h3>
<p>Flucht und Migration müssen konsequent menschenrechtsbasiert gestaltet werden. Migrantische Perspektiven sind verbindlich in politische Prozesse einzubeziehen. Soziale Integrationsprojekte müssen dauerhaft abgesichert werden. Die Teilhabe eingewanderter Menschen muss sich in einem Landespartizipationsgesetz wiederfinden – inklusive der Absicherung der Stelle der bzw. des Integrationsbeauftragten.</p>
<p><strong>Aktionsbündnis Brandenburg | Opferperspektive | Januar 2026</strong></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/forderungen-regierungskoalition_2026">Demokratie schützen, Rechtsextremismus und Rassismus entgegentreten – Forderungen an die zukünftige Regierungskoalition</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Pressemitteilung: Wiederholte rechte Angriffe auf das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/wiederholte-rechte-angriffe-auf-das-jugendzentrum-klab-in-luckenwalde</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 09:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=47464</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung: Die Beratungsstelle Opferperspektive e.V. und die Falken Brandenburg machen rechtsmotivierte Angriffe auf das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde öffentlich. Das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde wurde in den vergangenen Monaten wiederholt zum Ziel rechter Angriffe. Im Juni wurde am helllichten Tage die Fensterscheibe des Eingangsbereichs eingeworfen. Mehrfach wurden Aufkleber mit extrem rechten und rassistischen Aussagen am [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/wiederholte-rechte-angriffe-auf-das-jugendzentrum-klab-in-luckenwalde">Pressemitteilung: Wiederholte rechte Angriffe auf das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><b>Pressemitteilung: Die Beratungsstelle Opferperspektive e.V. und die Falken Brandenburg machen rechtsmotivierte Angriffe auf das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde öffentlich.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde wurde in den vergangenen Monaten wiederholt zum Ziel rechter Angriffe. Im Juni wurde am helllichten Tage die Fensterscheibe des Eingangsbereichs eingeworfen. Mehrfach wurden Aufkleber mit extrem rechten und rassistischen Aussagen am Gebäude angebracht. Im vergangenen Jahr fanden Mitarbeitende ein Drohschreiben mit den Worten „Ihr werdet sterben wie die Menschen in Solingen“ vor der Tür des Jugendzentrums. Diese bezieht sich vermutlich auf das „Festival der Vielfalt“ im August 2024 in Solingen, bei dem 3 Personen durch einen Messerangriff getötet wurden. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">In Luckenwalde kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu rassistischen und extrem rechten Vorfällen. Erst im Mai hatte eine Gruppe Jugendlicher im Stadtpark mit dem sogenannten Hitlergruß posiert und davon Fotos in sozialen Medien veröffentlicht.<br />
Der Träger des Jugendzentrums, die Falken Brandenburg, und der Verein Opferperspektive haben nun entschieden, die Angriffe auf den KLAB öffentlich zu machen, um zu zeigen, welche unmittelbare Bedrohung von extrem rechten Gruppierungen ausgeht.</span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>Der KLAB soll ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche sein, an dem sie lernen und leben können, wie ein solidarisches Miteinander funktioniert. Ein Ort, an dem sie mit ihren Problemen nicht allein gelassen werden, an dem sie ernst genommen werden. Wenn Rechte uns angreifen, dann greifen sie genau das an: gelebte Solidarität, Fürsorge, Zusammenhalt und die freie Gesellschaft.“</i>, so eine Mitarbeiterin des KLAB.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Das Jugendzentrum bietet regelmäßige Angebote wie Graffiti, Töpfern, verschiedene Sportarten, Kochen und aktuell ein Sommerferienprogramm an. Betrieben wird der Kinder- und Jugendtreff von der „Sozialistischen Jugend &#8211; Die Falken“. Der Verband tritt für gleiche soziale Rechte für alle ein, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>„</i><i>Der KLAB wird von Rechten angegriffen, weil er als „links“ wahrgenommen wird. Die Taten sind Ausdruck des zunehmenden Dominanzanspruchs junger Neonazis, die damit ein Bedrohungsszenario schaffen und versuchen, die</i><i> Mitarbeitenden</i><i> einzuschüchtern.“</i> so Joschka Fröschner von der Opferperspektive.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">In Brandenburg hat sich eine neue, subkulturell geprägte rechte Jugendkultur verfestigt. Immer häufiger werden die jungen Neonazis auch gewalttätig. So reihen sich die Attacken auf das KLAB in Luckenwalde ein in die zunehmenden Angriffe auf alternative Jugendeinrichtungen, Kulturzentren und Wohnprojekte, wie etwa das „Erebos“ in Spremberg, das „Jamm“ in Senftenberg oder die „Zelle79“ in Cottbus. </span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>Besonders wichtig angesichts der rechten Bedrohungen </i><i>sind</i><i> die Solidarität und der Zusammenhalt in der Zivilgesellschaft.“,</i> erklärt Joschka Fröschner von der Opferperspektive. <i>„</i><i>Den Rechten muss deutlich gemacht werden, dass ihnen die Stadt nicht überlassen wird und die demokratische Stadtgesellschaft extrem rechten Übergriffen entschlossen entgegentritt.“</i></span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>W</i><i>ir werden diesen Raum beschützen – mit aller Entschlossenheit und Zusammenhalt, mit unseren Bündnissen und mit der Hoffnung auf die Solidarität und den Schutz der Zivilgesellschaft.&#8220;,</i> betont eine Mitarbeiterin des KLAB.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Die Opferperspektive und die Falken fordern: Stadt und Zivilgesellschaft müssen die rechten Angriffe ernst nehmen und sich entschlossen hinter das Jugendzentrum stellen. Aufgabe der Polizei ist es, mit Nachdruck zu ermitteln und die Täter zu fassen. Gemeinsam mit dem KLAB muss die Sicherheitslage verbessert werden, um zukünftige Angriffe zu verhindern und die Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besucher zu schützen.<br />
</span></span></p>
<p align="justify">##############</p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Für Rückfragen stehen Ihnen <b>Joschka Fröschner von der Opferperspektive e.V.</b> und <b>Patrick Weinz von den Falken Brandenburg</b> zur Verfügung:</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">Joschka Fröschner </span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">(Opferperspektive)</span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">: 0151 5072 4851</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">Patrick Weinz (</span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">Falken Brandenburg</span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">): SJD@falken-brandenburg.de</span></span></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/wiederholte-rechte-angriffe-auf-das-jugendzentrum-klab-in-luckenwalde">Pressemitteilung: Wiederholte rechte Angriffe auf das Jugendzentrum KLAB in Luckenwalde</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriff auf die Veranstaltung &#8222;Bad Freienwalde ist bunt&#8220; durch Neonazis am 15. Juni 2025</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/angriff-auf-die-veranstaltung-bad-freienwalde-ist-bunt-durch-neonazis-am-15-juni-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=47336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Beratungsstellen Opferperspektive und BORG (Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Märkisch-Oderland) des Horte Strausberg verurteilen den brutalen Angriff auf die Kundgebung „Bad Freienwalde ist bunt&#8220; am gestrigen Sonntag und üben Kritik an dem unzureichenden Schutz der Veranstaltung durch die Polizei. Am gestrigen Sonntag griffen kurz vor Beginn der Veranstaltung „Bad Freienwalde ist bunt“ 12 vermummte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/angriff-auf-die-veranstaltung-bad-freienwalde-ist-bunt-durch-neonazis-am-15-juni-2025">Angriff auf die Veranstaltung „Bad Freienwalde ist bunt“ durch Neonazis am 15. Juni 2025</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><b>Die Beratungsstellen Opferperspektive und BORG (Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Märkisch-Oderland) des Horte Strausberg verurteilen den brutalen Angriff auf die Kundgebung „Bad Freienwalde ist bunt&#8220; am gestrigen Sonntag und üben Kritik an dem unzureichenden Schutz der Veranstaltung durch die Polizei.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Am gestrigen Sonntag griffen kurz vor Beginn der Veranstaltung „Bad Freienwalde ist bunt“ 12 vermummte und bewaffnete Neonazis die Teilnehmenden der Kundgebung an. Mindestens vier Personen wurden dabei verletzt, sowie Gegenstände von Infoständen geraubt.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Der Angriff erfolgte gezielt, da sich „Bad Freienwalde ist bunt&#8220; für eine offene, solidarische Gesellschaft einsetzt und migrantischen, queeren und antifaschistischen Stimmen eine Bühne bietet.</span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>Dass vollvermummte und bewaffnete Neonazis ein solches Familienfest angreifen, zeigt die Menschenverachtung und Gefährlichkeit der örtlichen rechten Strukturen“</i>, so Tom Kurz von der BORG. <i>„Diese gezielte und geplante Gewalttat ist ein erschreckender neuer Höhepunkt der rechtsextremen Organisierung in Bad Freienwalde&#8220;,</i> so Kurz.</span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>Solche Gewalttaten haben als Ziel, zivilgesellschaftliche Gruppen und Initiativen dazu zu bringen, ihre Arbeit einzustellen&#8220;,</i> so Julian Muckel von der Opferperspektive e.V. <i>„Dass die Veranstalter:innen sich durch den Angriff nicht haben einschüchtern lassen und die Kundgebung dennoch durchgeführt haben, ist ein starkes Zeichen für ein vielfältiges und weltoffenes Brandenburg.“</i></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><b>Starke Zunahme von rechten Angriffen auf politische Gegner:innen in ganz Brandenburg</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Bereits in den Vorjahren kam es am Rande der Kundgebung „Bad Freienwalde ist bunt“ zu rechten und rassistischen Störungen. So filmten Neonazis die Teilnehmenden der Veranstaltung und versuchten, sie einzuschüchtern. Im April 2024 bedrohten Rechte eine Demonstration des Freienwalder Bündnisses und beschmierten die Demonstrationsroute mit neonazistischen Drohungen. Auch im Februar dieses Jahres versuchten Neonazis, eine Tanz-Aktion des Bündnisses zu stören, verteilten rechtsextreme Flyer und bedrohten Teilnehmende.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Waren es anfangs noch alte Neonazis aus der Region und rechte Akteure aus der Stadtgesellschaft, gingen die Bedrohungen zuletzt maßgeblich von neuen neonazistischen Strukturen aus.</span></span></p>
<p align="justify">„<span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><i>Seit letztem Jahr registrieren wir vermehrt Angriffe auf demokratische Veranstaltungen und subkulturelle Orte. Dazu gehören Bedrohungen und Angriffe im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie in Bad Freienwalde oder auf zahlreiche CSD-Veranstaltungen, aber auch Brandanschläge, wie sie im Oktober 2024 auf das Kulturhaus &#8222;Kultberg&#8220; im sübrandenburgischen Altdöbern oder im Mai 2025 in Cottbus auf das Hausprojekt &#8222;Zelle79&#8220; verübt wurden“</i>, so Julian Muckel von der Opferperspektive.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><b>Kritik an Fehleinschätzung der Gefährdungslage</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Offensichtlich bewertete die Polizei das Risiko einer Gefährdung der Veranstaltung als gering. Dem widerspricht Kurz: <i>„Die Vorfälle der letzten Jahre zeigen die Zuspitzung der Situation vor Ort. Nicht nur hier, sondern im gesamten Landkreis sehen wir eine Radikalisierung und verstärkte Gewaltbereitschaft rechtsextremer Jugendlicher.&#8220;</i></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Der Angriff auf die Veranstaltung erfolgte während des Aufbaus der Veranstaltung. Durch die Fehleinschätzung der Polizei waren währenddessen keine entsprechenden Polizeikräfte vor Ort. Nur durch die schnelle Reaktion von anwesenden Antifaschist:innen konnte der Angriff abgewehrt und weitere Verletzte verhindert werden.<br />
</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Beide Beratungsstellen fordern, die wachsende Gefahr durch extrem rechte (Jugend-)Gruppen sehr ernst zu nehmen und (potentiell) Betroffene besser zu schützen. Hierfür braucht es eindeutige Botschaften und Handlungsschritte aus der Politik, indem etwa zivilgesellschaftliche Strukturen, die sich gegen Rechts engagieren, nachhaltig und dauerhaft in ihrem Engagement gefördert werden.<br />
</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small"><b>Pressekontakt der ehrenamtlichen Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Märkisch Oderland (BORG):</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">Tom Kurz; 015157793215</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><span style="font-size: small">ag-borg@horte-srb.de</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small"><strong><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif"><b>Pressekontakt Opferperspektive e.V</b></span></strong></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small"><strong><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">Julian Muckel; 0151 59100086</span></strong></span></p>
<p align="justify"><span style="font-size: small"><strong><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">j</span></strong><strong><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif">.muckel@staging.opferperspektive.de</span></strong></span></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/angriff-auf-die-veranstaltung-bad-freienwalde-ist-bunt-durch-neonazis-am-15-juni-2025">Angriff auf die Veranstaltung „Bad Freienwalde ist bunt“ durch Neonazis am 15. Juni 2025</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Beratungsangeboten in Gefahr</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilung-beratungsangeboten-in-gefahr</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=47238</guid>

					<description><![CDATA[<p>P R E S S E M I T T E I L U N G Dringender Appell: Beratungsangebote f&#252;r Diskriminierte und Opfer rechter Gewalt in Brandenburg in Gefahr Potsdam, 25.04.2025 Die Opferperspektive e.V. warnt: Ohne zus&#228;tzliche Mittel im Landeshaushalt 25/26 sind wichtige Beratungsangebote f&#252;r Betroffene von Diskriminierung und rechter Gewalt in Brandenburg akut gef&#228;hrdet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<p>P R E S S E M I T T E I L U N G
</p>
<h3>Dringender Appell: Beratungsangebote f&uuml;r Diskriminierte und Opfer rechter Gewalt in Brandenburg in Gefahr</h3>
<p>
Potsdam, 25.04.2025</p>
<p>Die Opferperspektive e.V. warnt: Ohne zus&auml;tzliche Mittel im Landeshaushalt 25/26 sind wichtige Beratungsangebote f&uuml;r Betroffene von Diskriminierung und rechter Gewalt in Brandenburg akut gef&auml;hrdet. Der Verein betreibt zwei landesweit t&auml;tige Fachberatungsstellen, die vor unterschiedlichen, aber gleicherma&szlig;en kritischen Herausforderungen stehen.</p>
<p>&bdquo;Die Zahl rechter, rassistischer und antisemitischer Angriffe nimmt in Brandenburg weiter zu. Gleichzeitig erleben immer mehr Menschen Diskriminierung im Alltag&ldquo;, erkl&auml;rt Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive e.V. &bdquo;Unsere Beratungsstellen sind f&uuml;r viele Betroffene die einzige Anlaufstelle. Doch die aktuelle Finanzierungslage stellt uns vor ernsthafte Probleme.&ldquo;</p>
<p>Die beiden betroffenen Beratungsangebote umfassen:
</p>
<ul>
<li>Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg (ADB), die Menschen unterst&uuml;tzt, die zum Beispiel aufgrund von Behinderung, Alter, Herkunft oder Geschlecht benachteiligt werden. Ohne &Uuml;bernahme der Finanzierung durch das Land droht diese einzige unabh&auml;ngige Antidiskriminierungsstelle Brandenburgs Ende Januar 2026 ersatzlos wegzubrechen.<br />
Die Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Existenz zwar nicht unmittelbar gef&auml;hrdet ist, die aber mit den vorhandenen Kapazit&auml;ten die steigende Zahl von Beratungsanfragen nicht mehr bew&auml;ltigen kann. Ohne zus&auml;tzliche Mittel ist die landesweite Erreichbarkeit und die Qualit&auml;t dieser essenziellen Hilfsangebote nicht mehr gew&auml;hrleistet.</li>
<li>Der Beratungsbedarf steigt stetig, doch die Finanzierung bleibt unsicher: Bei der ADB l&auml;uft die zu 90 % vom Bund getragene F&ouml;rderung im Januar 2026 aus, w&auml;hrend die Mittel f&uuml;r die Opferberatung trotz steigender Kosten eingefroren sind.</li>
</ul>
<p>
&bdquo;Der Schutz vulnerabler Gruppen und das Recht auf Gleichbehandlung sind unverzichtbare Grundlagen unseres demokratischen Rechtsstaats&ldquo;, betont der Verein. &bdquo;Brandenburg braucht fl&auml;chendeckend zug&auml;ngliche, unabh&auml;ngige und professionelle Beratungsstrukturen. Sie sind ein Fundament f&uuml;r sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.&ldquo;, erkl&auml;rt Judith Porath. &bdquo;Die politischen Entscheidungstr&auml;ger*innen in Brandenburg stehen jetzt vor einer wichtigen Weichenstellung.&ldquo; Wer diese Beratungsangebote sichert, unternimmt konkrete Schritte gegen rechte Gewalt, gegen Diskriminierung und f&uuml;r eine offene, vielf&auml;ltige Gesellschaft. Mit der Sicherung dieser Beratungsangebote bekundet das Land nicht nur ein Lippenbekenntnis gegen Diskriminierung und rechte Gewalt, sondern unternimmt konkrete Schritte zum Schutz unserer vielf&auml;ltigen Gesellschaft. Der Landeshaushalt 2026 wird zeigen, welchen Stellenwert der Schutz von Minderheiten und der soziale Frieden in Brandenburg tats&auml;chlich haben.&ldquo;</p>
<p>Die Opferperspektive e.V. appelliert an die Landespolitik, die notwendigen Mittel im Landeshaushalt 2025/26 bereitzustellen und damit ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und rechte Gewalt zu setzen.</p>
<p><strong>&Uuml;ber Opferperspektive e.V.</strong><br />
Der Verein Opferperspektive &ndash; Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist ein im Land Brandenburg t&auml;tiger Verein, der Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Betroffene von Diskriminierung und deren Angeh&ouml;rige ber&auml;t. Neben der direkten Unterst&uuml;tzung der Betroffenen leistet er Aufkl&auml;rungsarbeit und tr&auml;gt dazu bei, gesellschaftliche Prozesse, die zu rechter Gewalt, Rassismus und Antisemitismus f&uuml;hren, sichtbar zu machen und ihnen entgegenzutreten.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Judith Porath: 0151 &ndash; 591 000 82 | j.porath@staging.opferperspektive.de<br />
Marcus Reinert: 0175 &ndash; 211 58 28 | m.reinert@staging.opferperspektive.de</p>
<p><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/04/250405_pressemitteilung.pdf" aria-label="250405 pressemitteilung">Pressemitteilung als PDF-Dokument</a></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilung-beratungsangeboten-in-gefahr">Pressemitteilung: Beratungsangeboten in Gefahr</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2024: Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht erneut Höchstwerte</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/statistik-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=47167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Politische Gegner:innen im Visier &#8211; Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht 2024 erneut H&#246;chstwerte Pressemitteilung zur Jahresstatistik 2024 Die Opferperspektive verzeichnet f&#252;r das Jahr 2024 mit 273 Angriffen erneut einen Anstieg rechter Gewalttaten in Brandenburg. Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Gewalt gegen politische Gegner:innen. Die Opferperspektive fordert entschiedenes Handeln von Politik und Gesellschaft, um diese gef&#228;hrliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><?xml encoding="UTF-8"></p>
<h2>Politische Gegner:innen im Visier &ndash;<br />
Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht 2024 erneut H&ouml;chstwerte</h2>
<p>
Pressemitteilung zur Jahresstatistik 2024
</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Opferperspektive verzeichnet f&uuml;r das Jahr 2024 mit 273 Angriffen erneut einen Anstieg rechter Gewalttaten in Brandenburg. Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Gewalt gegen politische Gegner:innen. Die Opferperspektive fordert entschiedenes Handeln von Politik und Gesellschaft, um diese gef&auml;hrliche Entwicklung zu stoppen.</strong></p>
<p style="text-align: justify">F&uuml;r das Jahr 2024 dokumentierte die Opferperspektive insgesamt 273 rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten in Brandenburg, von denen mindestens 416 Personen unmittelbar betroffen waren.<br />
Das h&auml;ufigste Tatmotiv rechter Gewaltt&auml;ter:innen bleibt auch in diesem Jahr Rassismus, mit 130 erfassten Angriffen. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Attacken auf politische Gegner:innen um nahezu 75% im Vergleich zum Vorjahr. Mit 66 &Uuml;bergriffen wurde damit der mit Abstand h&ouml;chste Wert &uuml;berhaupt f&uuml;r dieses Tatmotiv verzeichnet (2023: 38). Die Angriffe richteten sich sowohl gegen politische Verantwortungstr&auml;ger:innen und Journalist:innen als auch gegen h&auml;ufig junge Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Besonders im Kontext der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen 2024 war eine deutliche Radikalisierung zu beobachten. Bedrohungen, Sachbesch&auml;digungen und direkte Angriffe wurden dabei gezielt eingesetzt, um Angst zu verbreiten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">&bdquo;Wir haben es mit einer Eskalation rechter Gewalt zu tun, die nicht nur einzelne Menschen trifft, sondern sich gegen unsere vielf&auml;ltige und demokratische Gesellschaft richtet. Die extreme Rechte in Brandenburg tritt zunehmend selbstbewusst und aggressiv auf und duldet in ihrem Dominanzbestreben keinen Widerspruch. Der Anstieg der Angriffe auf politische Gegner:innen und die zunehmende Gewalt gegen alle, die nicht ins rechte Weltbild passen, belegen diese gef&auml;hrliche Entwicklung&ldquo;, erkl&auml;rt Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Wie auch in den Vorjahren stellen K&ouml;rperverletzungsdelikte den am h&auml;ufigsten erfassten Straftatbestand bei rechten Gewalttaten in Brandenburg dar. Die Opferperspektive registrierte 75 einfache und 66 gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzungen und damit einen erneuten Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Ebenfalls weiter gestiegen ist die Anzahl von rechten Bedrohungs- und N&ouml;tigungsdelikten (2024: 116; 2023: 98).</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">&bdquo;Ob Gewalt gegen politische Gegner:innen im Wahljahr, rassistische Angriffe auf ganze Familien oder queerfeindliche Attacken rund um CSDs &ndash; rechte T&auml;ter:innen verfolgen das Ziel, Menschen einzusch&uuml;chtern und in ihren Handlungsspielr&auml;ume einzuschr&auml;nken. Betroffene berichten von einer zunehmenden Bedrohung, sei es durch direkte Angriffe oder die Angst, ins Visier zu geraten, wenn sie sich &ouml;ffentlich gegen Rechts positionieren&ldquo;, erl&auml;utert Joschka Fr&ouml;schner, Berater und Monitoringbeauftragter der Opferperspektive.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Der Anstieg rechter Gewalt setzt sich 2024 in der Mehrzahl der Landkreise und kreisfreien St&auml;dte fort. Dabei l&auml;sst sich kein klarer regionaler Trend ausmachen. Besorgniserregend ist der sprunghafte Anstieg von Angriffen auf M&auml;dchen und Frauen. Insgesamt waren bei 85 Attacken 121 M&auml;dchen und Frauen betroffen (2023: 82).<br />
Auff&auml;llig ist zudem eine H&auml;ufung von Angreifer:innen im Jugend- und Heranwachsendenalter. Nach Einsch&auml;tzung der Opferperspektive verfestigt sich in Brandenburg eine neue, subkulturell gepr&auml;gte rechte Jugendkultur mit hohem Gewaltpotenzial.</p>
<p>
Im Hinblick auf die auch im 1. Quartal 2025 bereits hohe Fallzahl rechter Angriffe schlussfolgert die Leiterin der Gewaltopferberatung Anne Br&uuml;gmann:
</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left">&bdquo;Wer es mit dem Kampf gegen Rechtsextremismus ernst meint, muss handeln &ndash; nicht nur reden. Es braucht eine konsequente Strafverfolgung rechter Gewaltt&auml;ter:innen durch Polizei und Staatsanwaltschaft sowie klare Signale aus der Politik, dass der Schutz Betroffener von rechter Gewalt oberste Priorit&auml;t hat. Dazu geh&ouml;rt auch die langfristige Absicherung von Beratungsstrukturen.<br />
Der Einsatz f&uuml;r eine offene Gesellschaft darf nicht mit Angst und Gewalt bezahlt werden. Die Politik muss der demokratischen Zivilgesellschaft den R&uuml;cken st&auml;rken und sie in ihrem Engagement gegen die extreme Rechte und f&uuml;r eine vielf&auml;ltige Gesellschaft unterst&uuml;tzen&ldquo;, betont Br&uuml;gmann.</p>
</blockquote>
<p>
<a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/28032025_pm_Jahresstatistik-2024.pdf" class="su-button su-button-style-flat" style="color:#FFFFFF;background-color:#B61F29;border-color:#921921;border-radius:0px" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="Download Pressemitteilung" download="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/28032025_pm_Jahresstatistik-2024.pdf"><span style="color:#FFFFFF;padding:6px 16px;font-size:13px;line-height:20px;border-color:#cc636a;border-radius:0px;text-shadow:none"><i class="sui sui-envelope-o" style="font-size:13px;color:#FFFFFF"></i> Download Pressemitteilung</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p style="text-align: justify">Im <a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Hintergrundpapier</strong></a> zur Jahresstatistik 2024 finden Sie ausf&uuml;hrliche Analysen sowie die grafische Aufbereitung der Statistik. Die <a href="https://cloud.buendnis-pbf.de/index.php/s/xQ9fbqysCnywKLB" target="_blank" rel="noopener noreferrer" aria-label="xQ9fbqysCnywKLB (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Grafiken</strong></a> sind unter Nennung der Quelle (Peer Neumann/Opferperspektive) frei verwendbar.</p>
<p data-wp-editing="1"><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/Grafiken-Jahresstatistik-2024.pdf" aria-label="Grafiken Jahresstatistik 2024"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-47178 size-medium" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-212x300.jpg 212w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-724x1024.jpg 724w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-768x1086.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1086x1536.jpg 1086w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-1448x2048.jpg 1448w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/OP-Zahlen2024_Final_Klein-scaled.jpg 1810w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a> &nbsp; &nbsp; &nbsp;<a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/27032025_hintergrundpapier_2024_web.pdf" aria-label="27032025 hintergrundpapier 2024 web"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-47180 size-medium" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-212x300.jpg 212w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-724x1024.jpg 724w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-768x1086.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001-1086x1536.jpg 1086w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2025/03/0001.jpg 1190w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></p>
<div style="clear: both"></div>
<p>
&nbsp;</p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/pressemitteilungen_stellungnahmen/statistik-2024">2024: Rechte Gewalt in Brandenburg erreicht erneut Höchstwerte</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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