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	<title>Aktuelles &amp; Termine - Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 09 Jun 2026 11:24:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gedenken zum 30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-zum-30-jahrestag-des-angriffs-auf-noel-martin</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Noël Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Todesofer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren wurde Noël Martin in Mahlow von Neonazis angegriffen. 2020 starb er an der Spätfolgen des Angriffs. Aus diesem Anlass findet im Juni eine Aktionswoche für Demokratie und Vielfalt statt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Vor 30 Jahren wurde der britisch-jamaikanische Bauunternehmer No&euml;l Martin in Mahlow von Neonazis rassistisch beschimpft und bedroht und anschlie&szlig;end mit dem Auto verfolgt. Die Neonazis versuchen zun&auml;chst, No&euml;l Martins Auto von der Fahrbahn zu dr&auml;ngen. Dann wirft einer von ihnen einen schweren Feldstein auf das Auto von No&euml;l Martin. Er verliert die Kontrolle &uuml;ber das Fahrzeug und prallt gegen einen Baum.<br>Infolge des Unfalls ist No&euml;l Martin fortan querschnittsgel&auml;hmt und leidet unter starken Schmerzen. Er ist rund um die Uhr auf Pflege angewiesen, um den Alltag zu bew&auml;ltigen. Am 14. Juli 2020 starb No&euml;l Martin an den Sp&auml;tfolgen des Angriffs.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Angriff auf No&euml;l Martin j&auml;hrt sich nun zum 30. mal. Aus diesem Anlass organisiert die Gemeinde und Zivilgesellschaft in Blankenfelde-Mahlow vom <strong>15. bis 21. Juni 2026</strong> eine <a href="https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/" aria-label="demokratie und vielfalt">Aktionswoche f&uuml;r Demokratie und Vielfalt.</a></p><h3 class="wp-block-heading">Gedenkdemonstration am 16. Juni</h3><p class="wp-block-paragraph">In diesem Rahmen findet am <strong>Dienstag, den 16. Juni,</strong> eine Gedenkdemonstration statt. Startpunkt ist um 17 Uhr der Bahnhofsvorplatz in Mahlow.&nbsp;Von dort begehen wir genau die Strecke, die No&euml;l Martin im Jahr 1996 verfolgt wurde. Am Mahnmal am Glasower Damm findet dann ein Gedenken f&uuml;r alle Opfer rechter Gewalt statt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Dienstag, 16. Juni, 17 &ndash; 19:30 Uhr</strong><br><strong>17 Uhr: Bahnhofsvorplatz in Mahlow</strong><br><strong>18 Uhr: Mahnmal am Glasower Damm</strong></p><h3 class="wp-block-heading">Ausstellung: &ldquo;Kein sch&ouml;ner Land&rdquo; &ndash; Todesopfer rechter Gewalt</h3><p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls Teil der Aktionswoche ist unsere <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/ausstellung/" aria-label="ausstellung">Outdoor-Ausstellung &ldquo;Kein sch&ouml;ner Land&rdquo;</a>. Sie ist vom <strong>15. bis 21. Juni auf dem Bahnhofsvorplatz in Mahlow</strong> zu sehen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung portr&auml;tiert 23 Menschen, die in Brandenburg ihr Leben durch rechte, rassistische und antisemitische Gewalttat verloren. &Uuml;ber QR-Codes k&ouml;nnen vertiefende Informationen abgerufen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Zum vollst&auml;ndigen <strong>Programm der Aktionswoche f&uuml;r Demokratie und Vielfalt</strong>: <a href="https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/" aria-label="demokratie und vielfalt">https://www.blankenfelde-mahlow.de/blankenfelde-mahlow/aktuelles/demokratie-und-vielfalt/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Mehr &uuml;ber das <strong>Schicksal von No&euml;l Martin</strong>: <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/noel-martin/" aria-label="noel martin">https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/noel-martin/</a></p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-zum-30-jahrestag-des-angriffs-auf-noel-martin">Gedenken zum 30. Jahrestag des Angriffs auf Noël Martin</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nachruf auf Ibraimo Alberto</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nachruf-auf-ibraimo-alberto</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 07:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Ibraimo Alberto]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit gro&#223;er Betroffenheit nimmt die Opferperspektive Abschied von Ibraimo Alberto, der am 10. April 2026 im Alter von nur 63 Jahren v&#246;llig unerwartet gestorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langj&#228;hrigen Weggef&#228;hrten, Freund und Kooperationspartner. Und wir verlieren einen Menschen, der &#252;ber viele Jahre hinweg wie nur wenige f&#252;r W&#252;rde, Menschlichkeit und Gerechtigkeit eingestanden ist. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Mit gro&szlig;er Betroffenheit nimmt die Opferperspektive Abschied von Ibraimo Alberto, der am 10. April 2026 im Alter von nur 63 Jahren v&ouml;llig unerwartet gestorben ist. Mit ihm verlieren wir einen langj&auml;hrigen Weggef&auml;hrten, Freund und Kooperationspartner. Und wir verlieren einen Menschen, der &uuml;ber viele Jahre hinweg wie nur wenige f&uuml;r W&uuml;rde, Menschlichkeit und Gerechtigkeit eingestanden ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Ibraimo Alberto wurde 1963 in Mosambik geboren. 1981 kam er als Vertragsarbeiter in die DDR. Er wollte lernen und tr&auml;umte davon, Sport zu studieren. Stattdessen wurde er als Fleischer im Fleischkombinat Berlin eingesetzt. Sp&auml;ter arbeitete er als Gruppenleiter im VEB Glaswerke Berlin-Stralau und k&uuml;mmerte sich dort um die mosambikanischen Vertragsarbeiter. In seiner Freizeit spielte er leidenschaftlich gern Fu&szlig;ball und begann eine erfolgreiche Karriere als Amateurboxer. Diese f&uuml;hrte ihn 1990 nach Schwedt/Oder. F&uuml;r den Uckerm&auml;rkischen Boxverein Schwedt 1948 boxte er in der Bundesliga. Daneben absolvierte er eine Ausbildung zum Sozialarbeiter.</p><p class="wp-block-paragraph">In der Oderstadt &uuml;bernahm er viele Aufgaben und Ehren&auml;mter. Er war Sozialarbeiter, engagierter Mitstreiter in Integrationsprojekten, Ausl&auml;nderbeauftragter, Jugendclubleiter und Stadtverordneter. Vor allem aber war er jemand, an den sich Menschen wandten, wenn sie Hilfe brauchten. Jemand, der zuh&ouml;rte. Der unterst&uuml;tzte. Der handelte.</p><p class="wp-block-paragraph">Wir haben Ibraimo vor vielen Jahren kennengelernt. Denn &uuml;berall dort, wo Menschen in seiner Stadt rassistische Gewalt erlebten, wo Bedrohung und Ausgrenzung zum Alltag geh&ouml;rten, war er f&uuml;r sie da. Als Unterst&uuml;tzer. Als Vermittler. Als jemand, der Menschen Mut machte, wenn andere l&auml;ngst weggeschaut hatten.</p><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r die Opferperspektive war er weit mehr als ein Kooperationspartner. Uns verband der gemeinsame Kampf gegen Rassismus und rechte Gewalt.<br>Als einziger Schwarzer Integrationsbeauftragter Brandenburgs k&auml;mpfte er in Schwedt f&uuml;r die Rechte von Gefl&uuml;chteten und Migrant*innen, f&uuml;r Respekt und W&uuml;rde. Sein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Engagement f&uuml;r Teilhabe und Zusammenhalt wurde vielfach gesch&auml;tzt, fand institutionell jedoch nicht die notwendige Unterst&uuml;tzung. Ehrenamtlich konnte er diese Aufgabe &uuml;bernehmen &ndash; bezahlt wurde er von der Stadt f&uuml;r diese Arbeit jedoch nicht.</p><p class="wp-block-paragraph">Zugleich war er auch selbst betroffen von rassistischen Anfeindungen: Attacken auf offener Stra&szlig;e, Bedrohungen und Beleidigungen, Provokationen und Blicke, die jeden Tag signalisierten: Du geh&ouml;rst hier nicht wirklich dazu. Ibraimo zeigte zahlreiche rassistische Angriffe an, doch geschah in den meisten F&auml;llen nichts.</p><p class="wp-block-paragraph">Besonders schmerzhaft war f&uuml;r ihn, als schlie&szlig;lich auch seine Kinder immer offeneren Rassismus erlebten. Nachdem eines seiner Kinder bei einem Fu&szlig;ballspiel rassistisch attackiert wurde, traf die Familie eine schwere Entscheidung: Sie verlie&szlig; Schwedt. Ibraimo Alberto zog nach Karlsruhe. Dort begann er in einer Kita zu arbeiten. In Karlsruhe &ndash; so beschrieb es Ibraimo &ndash; konnte er wieder freier atmen.</p><p class="wp-block-paragraph">Trotz der Entfernung blieb die Verbindung, die Freundschaft und der gemeinsame Einsatz. Denn Ibraimo engagierte sich weiter &ndash; f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, f&uuml;r die vergessenen Rechte der mosambikanischen Vertragsarbeiter*innen in der DDR, f&uuml;r Anerkennung, Respekt und Aufarbeitung.</p><p class="wp-block-paragraph">Vielleicht war es genau das, was uns an ihm so tief beeindruckt hat: diese besondere Verbindung aus St&auml;rke und W&auml;rme. Ibraimo war ein K&auml;mpfer. Aber keiner, der sich verh&auml;rtete. Er sprach offen &uuml;ber Angst, &uuml;ber Ohnmacht und dar&uuml;ber, was Alltagsrassismus mit Menschen macht. &Uuml;ber das Gef&uuml;hl, st&auml;ndig beweisen zu m&uuml;ssen, dass man dazugeh&ouml;rt. &Uuml;ber die Ersch&ouml;pfung, die entsteht, wenn man jeden Tag gegen Entw&uuml;rdigung ank&auml;mpfen muss. Und trotzdem verlor er nie seine Menschlichkeit. Ibraimo wusste, was Unrecht bedeutet. Und er wusste, wie wichtig Solidarit&auml;t ist. Seine Stimme war nie laut um ihrer selbst willen. Sie hatte Gewicht, weil sie ehrlich war.</p><p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen kannten Ibraimo Alberto als Aktivisten. Wir erinnern uns vor allem auch an ihn als Mensch: an seinen Humor, seine W&auml;rme, seine Offenheit und seine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Pr&auml;senz. Daran, wie er Menschen gesehen hat. Wie aufmerksam er war. Wie er Hoffnung geben konnte, selbst in schweren Momenten.</p><p class="wp-block-paragraph">Uns bleiben die Erinnerungen an gemeinsame Gespr&auml;che, an politische K&auml;mpfe, an traurige und sch&ouml;ne Momente. Uns bleibt gro&szlig;e Dankbarkeit daf&uuml;r, dass wir ihn kennen durften. Und uns bleibt sein Verm&auml;chtnis: nicht zu schweigen, nicht wegzusehen und es niemals hinzunehmen, wenn Menschen erniedrigt oder ausgeschlossen werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Allen Hinterblieben sprechen wir unsere tiefe Anteilnahme aus.</p><p class="wp-block-paragraph">Danke, Ibraimo.</p><div class="wp-block-group opp-info-box has-background" style="background-color:#f3ebde61"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left" style="font-size:30px"><strong>Mehr &uuml;ber Ibraimo Alberto</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Ibraimo bewegtes Leben noch nicht kennt, dem empfehlen wir seine Autobiographie: <strong>Ibraimo Alberto mit Daniel Bachmann: Ich wollte leben wie die G&ouml;tter. Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Tr&auml;umen wurde</strong>, K&ouml;ln 2014. <br>Das Buch erz&auml;hlt von seinem Leben zwischen Mosambik und Deutschland, von Hoffnung und Entt&auml;uschung, von Rassismus und Solidarit&auml;t &ndash; und von einem Menschen, der trotz allem nie aufgeh&ouml;rt hat, an eine gerechtere Welt zu glauben. <br><br>Weitere Informationen zum Leben von Ibraimo Alberto finden sich zum Beispiel auch hier: <a href="https://dezentralbild.net/de/protagonists/ibraimo-alberto/" aria-label="ibraimo alberto">https://dezentralbild.net/de/protagonists/ibraimo-alberto/</a></p>
</div></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/nachruf-auf-ibraimo-alberto">Nachruf auf Ibraimo Alberto</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Buckow]]></category>
		<category><![CDATA[Dritter Weg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anhänger der extrem rechten Partei „Der Dritte Weg“ griffen eine Person bei einem Trödelmarkt in Buckow (Märkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><h3 class="wp-block-heading">Pressemitteilung</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong><strong>Am 18. April 2026 griffen Anh&auml;nger der extrem rechten Partei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo; eine Person bei einem Tr&ouml;delmarkt in Buckow (M&auml;rkisch-Oderland) an. Anwesende stellten sich den Rechten mutig entgegen.</strong></strong></p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/05/PM_Angriff-Dritter-Weg-Buckow_04_2026_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="PM Angriff Dritter Weg Buckow 04 2026 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download PM</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Eine gr&ouml;&szlig;ere Wandergruppe junger M&auml;nner und Frauen erschien am Samstagnachmittag des 18. April bei einem lokalen Tr&ouml;delmarkt in Buckow. Anwesende G&auml;ste und Standbetreuer*innen identifizierten diese anhand ihrer Kleidung als Anh&auml;nger der neonazistischen Kleinstpartei &bdquo;Der Dritte Weg&ldquo;. Einer der anwesenden Standbetreuer sprach die Gruppe an und machte deutlich, dass sie dort nicht erw&uuml;nscht seien. Auch die Veranstalterin des Tr&ouml;delmarktes kam hinzu und verwies die Neonazis des Hofes. Doch die Rechten weigerten sich das Gel&auml;nde zu verlassen. Mindestens drei Personen aus der Gruppe attackierten daraufhin koordiniert den Standbetreuer mit Pfefferspray und Schl&auml;gen. Einer der Angreifer wurde von den Anwesenden als Erik S. identifiziert, ein Parteikader des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo;.</p><p class="wp-block-paragraph"><br>&bdquo;<em>Der Angriff zeigt die hohe Gewaltbereitschaft des &bdquo;Dritten Wegs&ldquo; und insbesondere deren Nachwuchsorganisation &bdquo;Nationalrevolution&auml;re Jugend&ldquo;.</em> <em>Diese trainieren</em> <em>in Kampfsportgruppen</em> <em>f&uuml;r Angriffe auf politische Gegner*innen. Vermeintlich harmlose Wanderausfl&uuml;ge in uniformer Parteikleidung dienen dazu,</em> <em>Nachwuchs zu rekrutieren und ihren</em><br><em>extrem rechten Dominanzanspruch zu demonstrieren.&ldquo;</em> sagt Joschka Fr&ouml;schner von der Beratungsstelle Opferperspektive.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Trotz der gewaltt&auml;tigen Attacke gelang es Besucher*innen und Standbetreuer*innen des Tr&ouml;delmarkts schlie&szlig;lich, die Rechten vom Gel&auml;nde zu entfernen und den Tr&ouml;delmarkt anschlie&szlig;end fortzusetzen.<br>Die alarmierte Polizei konnte die Neonazis in unmittelbarer N&auml;he stellen. Sie ermittelt nun wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung und des Versto&szlig;es gegen das Waffengesetz.</p><p class="wp-block-paragraph"><em>&bdquo;Der spontane Einsatz zahlreicher Personen bei dem Tr&ouml;delmarkt ist ein ermutigendes Beispiel von Zivilcourage, das zeigt, dass es m&ouml;glich ist, rechter Raumnahme erfolgreich entgegenzutreten. Die Anwesenden haben sich von dem dominanten Auftreten der Neonazis nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern diese klar in die Schranken gewiesen.&ldquo; </em>betont Joschka Fr&ouml;schner.</p><p class="wp-block-paragraph">In M&auml;rkisch-Oderland sind organisierte Neonazis schon l&auml;nger pr&auml;sent. Der Landkreis entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer der Schwerpunktregionen rechter Gewalt in Brandenburg. Die Opferperspektive registrierte im Jahr 2025 insgesamt 46 Angriffe &ndash; der h&ouml;chste bisher verzeichnete Wert. Die regionale &bdquo;Beratungsstelle f&uuml;r Opfer rechter Gewalt&ldquo; (BorG) wird zeitnah eine ausf&uuml;hrliche Analyse f&uuml;r den Landkreis vorstellen.</p><p class="wp-block-paragraph">##############################</p><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r R&uuml;ckfragen steht Ihnen Joschka Fr&ouml;schner von der Opferperspektive zur Verf&uuml;gung:<br>Tel: 0151 &ndash; 5072 4851<br>E-Mail: j.froeschner@opferperspektive.de</p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive</strong> &ndash; Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein ber&auml;t Betroffene, deren Angeh&ouml;rige, Freund*innen sowie Zeug*innen rechter Gewalt. <a href="https://www.opferperspektive.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="">https://www.opferperspektive.de/</a></p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>BOrG</strong> &ndash; Beratungsstelle f&uuml;r Betroffene rechter Gewalt, unterst&uuml;tzt Betroffene rechter Gewalt in M&auml;rkisch Oderland. Die BOrG ist ein Projekt des Horte-Kollektivs in Strausberg. <a href="https://horte-srb.de/borg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="" aria-label="borg (&ouml;ffnet in neuem Tab)">https://horte-srb.de/borg/</a></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erfolgreiche-zivilcourage-troedelmarkt">Erfolgreiche Zivilcourage – Besucher*innen vertreiben gewalttätige Neonazis des „Dritten Weges“ vom Trödelmarkt</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende Änderungen beim Programm „Demokratie leben!“, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen würden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende &Auml;nderungen beim Programm &bdquo;Demokratie leben!&ldquo;, die die Existenz von bundesweit rund 200 Projekten bedrohen w&uuml;rden, u.a. auch den Bundesverband der Beratungsstellen f&uuml;r Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG).<br>Dutzende Organisationen, darunter auch die Opferperspektive, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die angek&uuml;ndigte Umstrukturierung auszusetzen, die Ergebnisse der laufenden Evaluation abzuwarten und gemeinsam mit den Organisationen tragf&auml;hige Perspektiven f&uuml;r die Zukunft des Programms zu entwickeln.<br>In der Stellungnahme hei&szlig;t es u.a.: </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>&ldquo;Unsere Arbeit ist kein abstraktes F&ouml;rderziel, sondern konkrete Praxis: Wir f&ouml;rdern demokratische Kompetenzen in Schulen, begleiten Kommunen im Umgang mit Konflikten, st&auml;rken marginalisierte Gruppen und unterst&uuml;tzen Verwaltungen im Aufbau resilienter Strukturen. Diese Arbeit ist langfristig angelegt, basiert auf Vertrauen und l&auml;sst sich nicht kurzfristig ersetzen oder neu aufbauen.&rdquo;</em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Und weiter:</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><br><em>&ldquo;Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter besonderem Druck stehen, braucht es ein starkes Zusammenspiel von Staat und Zivilgesellschaft &ndash; nicht dessen Schw&auml;chung.&rdquo;</em></p>
</blockquote><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Stellungnahme-DL-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Stellungnahme DL 2026 (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Download Stellungnahme</a></div>
</div><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/statement-zu-kuerzungen-bei-demokratie-leben">Statement zu Kürzungen bei “Demokratie Leben!”</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendliche und Sprecher*in der &#8222;Initiative Sichere Orte&#8220; von Rechten attackiert</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative Sichere Orte]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazi]]></category>
		<category><![CDATA[rechter Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut zwei rechte Angriffe in Cottbus + Einschüchterungsversuche im öffentlichen und privaten Raum + Übergriffe fanden fast zeitgleich, aber durch unterschiedliche Täter statt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. April kam es ungefähr zur gleichen Zeit und in der selben Straße zu zwei Vorfällen in einem Cottbusser Wohnviertel, die dem rechten Spektrum zuzuordnen sind und gezielt auf Einschüchterung abzielen. Betroffen sind Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren. Im ersten Fall wurde eine antifaschistisch aktive Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war, von einem gleichfalls fahrradfahrenden jugendlichen Neonazi bedrängt. Er forderte die Person auf, deren Tasche herauszugeben, die sichtbar mit antifaschistischen Symbolen versehen war. Der Täter bremste die betroffene Person aus, stellte sich in deren Weg und verhöhnte die Person wegen deren antifaschistischen Engagements. Schließlich riss er einen Button von der Tasche ab und flüchtete.<br>In einem zweiten Vorfall ist eine Person aus dem Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ in ihrem Wohnumfeld attackiert worden. Am späten Nachmittag des gestrigen Tages haben zwei Neonazis die Haustür aufgetreten, waren mehrere Stockwerke zur Wohnung vorgedrungen und hatten vor der Wohnungstür randaliert. Zudem wurden mehrere rechte Aufkleber am Briefkasten hinterlassen. Darunter befand sich auch ein Sticker mit der Aufschrift „Piss dich nach Berlin“, der bereits im Zusammenhang mit einer extrem rechten Vertreibungskampagne im Spreewald bekannt geworden ist. Betroffen waren damals zwei Lehrkräfte, die an einer Burger Schule auf Probleme mit rechtsextremen Jugendlichen hingewiesen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke vom Presseteam der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“ erklärt dazu:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Die extreme Rechte versucht weiterhin, ihren Dominanzanspruch in Cottbus zu demonstrieren und Menschen einzuschüchtern, die sich für den Erhalt der Demokratie engagieren. Dass dabei gezielt bis ins Wohnumfeld vorgedrungen 1wird, ist besonders erschreckend. Diese Angriffe zielen darauf ab, engagierten Menschen ihre Rückzugsräume zu nehmen und sie zu vertreiben. Wir erwarten von Verantwortungstragenden in Politik und Gesellschaft, dass sie sich öffentlich mit den Angegriffenen solidarisieren und gemeinsam mit uns für eine demokratische Gesellschaft einstehen. </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann von der Opferperspektive ordnet die Vorfälle ein:</p>


<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-u-clearfix su-u-trim"> Erst vor wenigen Tagen mussten wir für Brandenburg erneut einen alarmierenden Höchststand rechter Gewalt – auch in Cottbus &#8211; feststellen, darunter zahlreiche Angriffe auf politische Gegner*innen. Antifaschistisches Engagement nicht als Bedrohung, sondern notwendige Bereicherung einer lebendigen Zivilgesellschaft zu begreifen, ist das Gebot der Stunde. Dass echte Angriffe bis in private Räume hinein für immer mehr Menschen zum alltag gehören, ist eine traurige Realität, die niemals hingenommen werden darf.&nbsp; </div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rückfragen stehen Ihnen Dorina Feldmann von der Opferperspektive e.V. und Ricarda Budke von der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg zur Verfügung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dorina Feldmann (Opferperspektive): d.feldmann@opferperspektive.de, Tel: 0176-56718438</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ricarda Budke (Initiative Sichere Orte): presse@ini-sichere-Orte.de, Tel: 0177 7742746</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Opferperspektive – Solidarisch gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Gewalt e.V</strong>. ist die Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Der Verein berät Betroffene, deren Angehörige, Freund<em>innen und Zeug</em>innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Initiative Sichere Orte</strong> ist ein Zusammenschluss von Jugendclubs, Hausprojekten, Orten der Subkultur sowie sozialpolitischen Einrichtungen in Südbrandenburg. Die Dominanz extrem rechter Gruppierungen in der Region hat dazu geführt, dass sich ein solidarisches Netzwerk gegründet hat, das sich gemeinsam gegen rechte Angriffe wehrt – mit öffentlicher Sichtbarkeit, praktischer Unterstützung und klarer Haltung.</p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/jugendliche-und-sprecherin-der-initiative-sichere-orte-von-rechten-attackiert">Jugendliche und Sprecher*in der „Initiative Sichere Orte“ von Rechten attackiert</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Handreichung: Rechtsextreme Bedrohungen bei Veranstaltungen und Demonstrationen</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/handreichung-rechtsextreme-bedrohungen-bei-veranstaltungen-und-demonstrationen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien­­ & Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[CSD]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Veranstaltungen der demokratischen Zivilgesellschaft sind verstärkt in den Fokus von Rechtsextremen gerückt. Darum haben wir eine Handreichung mit Empfehlungen erstellt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/handreichung-rechtsextreme-bedrohungen-bei-veranstaltungen-und-demonstrationen">Handreichung: Rechtsextreme Bedrohungen bei Veranstaltungen und Demonstrationen</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">CSDs, Demokratiefeste und andere Veranstaltungen der demokratischen Zivilgesellschaft sind in letzter Zeit verst&auml;rkt in den Fokus von Rechtsextremen ger&uuml;ckt. Immer wieder gibt es Drohungen, St&ouml;rungen und Angriffe.<br>Darum haben wir zusammen mit dem <a href="https://aktionsbuendnis-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktionsb&uuml;ndnis Brandenburg</a> eine Handreichung mit Empfehlungen erstellt, um Organisator*innen darin zu unterst&uuml;tzen, Veranstaltungen im &ouml;ffentlichen Raum so sicher wie m&ouml;glich durchzuf&uuml;hren und mit Bedrohungsszenarien umzugehen.<br>Darin bieten wir Hilfestellungen, um sich im Vorfeld von Veranstaltungen bzw. Versammlungen auf m&ouml;gliche Bedrohungssituationen vorzubereiten, Handlungsempfehlungen, um mit Bedrohungen w&auml;hrend einer Veranstaltung umzugehen, und Anregungen zur Nachbereitung sowie Kontakte f&uuml;r Beratung und Unterst&uuml;tzung sowie weiterf&uuml;hrende Informationen.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Brosch&uuml;re kann hier heruntergeladen werden:</p><div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Handreichung-Rechtsextreme-Bedrohungen-Veranstaltungen-2026_fin.pdf" aria-label="Handreichung Rechtsextreme Bedrohungen Veranstaltungen 2026 fin">Download</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/handreichung-rechtsextreme-bedrohungen-bei-veranstaltungen-und-demonstrationen">Handreichung: Rechtsextreme Bedrohungen bei Veranstaltungen und Demonstrationen</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen­­­ &­­ Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[rechte Gewalt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Opferperspektive verzeichnete für das Jahr 2025 mit 290 Angriffen erneut einen Anstieg rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg. Die Zahl der Betroffenen stieg um 25 Prozent und erreichte mit 523 den höchsten bisher erfassten Wert. Rassismus war erneut das Hauptmotiv der Täter*innen. Besonders in den Fokus gerieten zudem Wohnprojekte, Jugendclubs und soziokulturelle Zentren. Die Opferperspektive fordert von Politik und Gesellschaft entschiedenes Handeln gegen rechte Gewalt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu">Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin">Download</a></div>
</div><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">F&uuml;r das Jahr 2025 dokumentierte die Opferperspektive insgesamt <strong>290 rechte, rassistische, antisemitische und queerfeindliche Gewalttaten in Brandenburg</strong> &ndash; das entspricht durchschnittlich mehr als f&uuml;nf Angriffen pro Woche. Mindestens <strong>523 Personen waren unmittelbar betroffen</strong>, darunter 71 Jugendliche und 23 Kinder.</p><p class="wp-block-paragraph">Mit 133 erfassten Angriffen blieb <strong>Rassismus das mit Abstand h&auml;ufigste Tatmotiv.</strong> Fast jeden dritten Tag ereignete sich in Brandenburg eine rassistische Gewalttat. F&uuml;r Betroffene geh&ouml;rt es zur Normalit&auml;t, sich im &ouml;ffentlichen Raum rassistischer Anfeindungen erwehren zu m&uuml;ssen.<br>Erstmals seit l&auml;ngerer Zeit wurden auch wieder mehrere organisierte Angriffe auf Gefl&uuml;chtetenunterk&uuml;nfte registriert &ndash; darunter ein Angriff auf eine Gemeinschaftsunterkunft in Stahnsdorf, bei dem die T&auml;ter versuchten, in das Geb&auml;ude einzudringen und einen Wachmann schwer verletzten, sowie auf ein &Uuml;bergangswohnheim in Wusterhausen/Dosse, wo eine selbst gebaute Sprengvorrichtung gez&uuml;ndet wurde.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Rassistische Gewaltt&auml;ter*innen schrecken auch vor potenziell t&ouml;dlicher Gewalt nicht zur&uuml;ck. F&uuml;r Menschen, die von Rassismus betroffen sind, bedeutet das, in allen Lebenssituationen der Gefahr eines Angriffs ausgesetzt zu sein. Doch der Schutz dieser Menschen steht in der politischen Debatte kaum im Fokus&ldquo;, <em>kritisiert <strong>Judith Porath, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der &Uuml;bergriffe gegen Menschen, die von Rechten als politische Gegner*innen markiert wurden, bleibt mit 65 Vorf&auml;llen auf dem hohen Niveau des Vorjahres (2024: 66). Anders als im Superwahljahr 2024 ereigneten sich diese jedoch deutlich weniger im Kontext des Wahlkampfes. Vielmehr gerieten alternative Wohnprojekte, Jugendclubs und soziokulturelle Zentren ins Visier rechter T&auml;ter*innen und wurden wiederholt gezielt attackiert. Auch der &Uuml;berfall auf das Vielfaltsfest &bdquo;Bad Freienwalde ist bunt&ldquo; im Juni 2025 ist Ausdruck der hohen Gewaltbereitschaft organisierter Rechtsextremer. In den wenigsten dieser F&auml;lle gelang es den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, Tatverd&auml;chtige zu ermitteln.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Die extrem rechte Szene in Brandenburg tritt mit wachsendem Selbstbewusstsein auf. Besonders besorgniserregend ist die deutliche Zunahme von gezielten Attacken auf politische Gegner*innen. Diesen Angriffen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt m&uuml;ssen auch staatliche Akteure mit aller Entschlossenheit entgegentreten &ndash; und die Orte sch&uuml;tzen und st&auml;rken, an denen Menschen angstfrei zusammenkommen k&ouml;nnen&ldquo;, <em>sagt </em><em><strong>Anne Br&uuml;gmann, Beraterin der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">W&auml;hrend queerfeindliche Propaganda weiterhin ein zentrales Agitationsfeld der extremen Rechten bleibt, gingen die Mobilisierungserfolge bei queerfeindlichen Gegenveranstaltungen zu CSDs zur&uuml;ck und es wurden weniger &Uuml;bergriffe in diesem Kontext verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl <strong>queerfeindlicher </strong><strong>&Uuml;bergriffe</strong> von 19 (2024) auf 33 (2025) dennoch deutlich an.</p><p class="wp-block-paragraph">Selbst angesichts der anhaltenden Bedrohung zeigt die Zivilgesellschaft in Brandenburg St&auml;rke: So hat sich beispielsweise die &bdquo;Initiative Sichere Orte S&uuml;dbrandenburg&ldquo; gegr&uuml;ndet, in der sich von rechten Angriffen betroffene Clubs und Projekte vernetzen und gegenseitige Solidarit&auml;t organisieren.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&bdquo;Trotz rechtsextremer Angriffe erleben wir immer wieder, dass viele Betroffene sich nicht einsch&uuml;chtern lassen, sondern gemeinsam handlungsf&auml;hig bleiben. Sie vernetzen sich, organisieren Unterst&uuml;tzung und erfahren Solidarit&auml;t. Das sendet ein klares Signal gegen rechte Einsch&uuml;chterung &ndash; und kann f&uuml;r Betroffene auch eine st&auml;rkende Erfahrung sein&ldquo;, <em>erkl&auml;rt </em><em><strong>Joschka Fr&ouml;schner, Berater und Monitoringbeauftragter der Opferperspektive.</strong></em></p>
</blockquote><p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Fallzahlen rechter Gewalt fordert die Opferperspektive:<br>Wer von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen ist, braucht <strong>Schutz und Unterst&uuml;tzung</strong>. Daf&uuml;r m&uuml;ssen <strong>unabh&auml;ngige Beratungsstrukturen</strong> ausgebaut werden. Es ist die Aufgabe der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, <strong>rechte Gewalt konsequent zu verfolgen</strong>.<br>Die Politik muss <strong>der demokratischen Zivilgesellschaft den R&uuml;cken st&auml;rken</strong> und sie in ihrem Engagement gegen die extreme Rechte und f&uuml;r eine vielf&auml;ltige Gesellschaft unterst&uuml;tzen. <strong>Pr&auml;ventionsangebote</strong> und eine <strong>lebendige </strong><strong>Kinder- und Jugendarbeit </strong>sind unverzichtbare Gegenpole zu einer erstarkenden extrem rechten Jugendbewegung.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Im <strong><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" data-type="link" data-id="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)">Hintergrundpapier</a></strong> zur Jahresstatistik 2025 finden Sie ausf&uuml;hrliche Analysen sowie die grafische Aufbereitung der Statistik. Die <a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Uebersicht-Zahlen-2025_v6_fin.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Uebersicht Zahlen 2025 v6 fin (&ouml;ffnet in neuem Tab)"><strong>Grafiken</strong></a> sind unter Nennung der Quelle (Matthis Ruffing/Opferperspektive) frei verwendbar.</p><div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Uebersicht-Zahlen-2025_v6_fin.pdf" aria-label="Uebersicht Zahlen 2025 v6 fin"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="213" height="300" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-213x300.jpg" alt="&Uuml;bersicht der Grafiken zur Jahresstatisitik rechter Gewalt 2025 mit &Uuml;bersicht der Zahl der Angriffe, Zahl der Betroffenen, Tatmotivationen, Stfafbest&auml;nde etc." class="wp-image-49781" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-213x300.jpg 213w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-726x1024.jpg 726w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-768x1084.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-1088x1536.jpg 1088w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-1451x2048.jpg 1451w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Jahresstatistik-2025-scaled.jpg 1814w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-medium"><a href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier-v6_Digital_fin.pdf" aria-label="Hintergrundpapier v6 Digital fin"><img decoding="async" width="212" height="300" src="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-212x300.jpg" alt="Titelseite des Hintergrundpapiers zur Jahresstatistik 2025" class="wp-image-49783" srcset="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-212x300.jpg 212w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-724x1024.jpg 724w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-768x1086.jpg 768w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel-1086x1536.jpg 1086w, https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Hintergrundpapier_Titel.jpg 1190w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></figure>
</div>
</div><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/pressemitteilung-fast-jeden-tag-ein-angriff-rechte-gewalt-in-brandenburg-nimmt-2025-weiter-zu">Pressemitteilung: Fast jeden Tag ein Angriff – Rechte Gewalt in Brandenburg nimmt 2025 weiter zu</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft – Wir fordern klare Haltung von der Landespolitik</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/demokratie-braucht-eine-starke-zivilgesellschaft-wir-fordern-klare-haltung-von-der-landespolitik</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 07:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[politische Forderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49767</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der großen Anfrage der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag zur staatlichen Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen haben sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure zusammengefunden, um gemeinsam Haltung zu zeigen. Wir arbeiten in der politischen Bildung, der Demokratieförderung, im Umwelt- und Naturschutz, in der Sozial- und Jugend(verbands)arbeit, in der Beratung von Betroffenen, der freien- und gemeinnützigen Wohlfahrtspflege, im Einsatz [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/demokratie-braucht-eine-starke-zivilgesellschaft-wir-fordern-klare-haltung-von-der-landespolitik">Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft – Wir fordern klare Haltung von der Landespolitik</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph">Anl&auml;sslich der gro&szlig;en Anfrage der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag zur staatlichen F&ouml;rderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen haben sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure zusammengefunden, um gemeinsam Haltung zu zeigen. Wir arbeiten in der politischen Bildung, der Demokratief&ouml;rderung, im Umwelt- und Naturschutz, in der Sozial- und Jugend(verbands)arbeit, in der Beratung von Betroffenen, der freien- und gemeinn&uuml;tzigen Wohlfahrtspflege, im Einsatz gegen Diskriminierung sowie f&uuml;r Teilhabe, Menschenrechte, Gleichstellung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p><div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://staging.opferperspektive.de/wp-content/uploads/2026/04/Statement_Demokratie-braucht-eine-starke-Zivilgesellschaft-2026.pdf" aria-label="Statement Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft 2026">Download</a></div>
</div><p class="wp-block-paragraph">Diese Arbeit erreicht Menschen in allen Teilen Brandenburgs &ndash; in St&auml;dten ebenso wie in<br>l&auml;ndlichen R&auml;umen, &uuml;ber Generationen hinweg und in unterschiedlichsten Lebenslagen. Sie<br>wirkt dort, wo staatliche Angebote allein nicht ausreichen, und schafft R&auml;ume f&uuml;r Begegnung,<br>Beteiligung, Pr&auml;vention und konstruktive Konfliktbearbeitung. Gerade in einem Fl&auml;chenland im<br>tiefgreifenden Strukturwandel ist diese Reichweite von unsch&auml;tzbarem Wert.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Erfolgsfaktor dieser Arbeit ist das <strong>ehrenamtliche Engagement</strong>. Tausende<br>Engagierte bringen Zeit, Wissen und Erfahrung ein und vervielfachen so die Wirkung &ouml;ffentlicher<br>F&ouml;rderung. Jeder investierte Euro entfaltet dadurch eine weit &uuml;berproportionale<br>gesellschaftliche Wirkung &ndash; getragen von Verantwortung, Fachlichkeit und langfristig<br>gewachsenen Netzwerken.</p><p class="wp-block-paragraph">Alle unterzeichnenden Organisationen eint das Engagement f&uuml;r ein <strong>demokratisches,</strong><br><strong>friedliches und solidarisches Miteinander</strong> und ein gemeinsames Verst&auml;ndnis von <strong>Respekt</strong><br><strong>und Toleranz.</strong> Unsere Arbeit zielt darauf ab, zu verbinden, statt zu spalten, Teilhabe zu<br>erm&ouml;glichen und demokratische Werte im Alltag erfahrbar zu machen. Eine starke<br>Zivilgesellschaft ist eine tragende S&auml;ule der Demokratie. Die Anfrage der AfD sehen wir vor<br>diesem Hintergrund als bewussten Angriff auf demokratische Strukturen im Land.</p><p class="wp-block-paragraph">Die staatliche F&ouml;rderung zivilgesellschaftlicher Organisationen erfolgt auf klarer rechtlicher<br>Grundlage, projektbezogen oder institutionell, transparent und &uuml;berpr&uuml;fbar. Sie begr&uuml;ndet keine<br>politische Steuerung und keine Abh&auml;ngigkeit. Zivilgesellschaftliche Organisationen sind<br>eigenst&auml;ndige Akteure, in denen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Eigenverantwortung &uuml;bernehmen. Sie<br>vertreten in vielen F&auml;llen die Interessen von marginalisierten gesellschaftlichen Gruppen und<br>setzen sich f&uuml;r den Schutz der nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen ein. All diese Anliegen finden im<br>gesellschaftspolitischen Gesch&auml;ft zu wenig Geh&ouml;r. Damit werden Ungerechtigkeiten abgebaut<br>und Grundrechte gest&auml;rkt.</p><p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang stellen wir klar: <strong>Gemeinn&uuml;tzige Organisationen d&uuml;rfen und m&uuml;ssen</strong><br><strong>sich im Rahmen ihrer Satzungszwecke demokratisch positionieren.</strong> Dies gilt auf Grundlage des Grundgesetzes besonders f&uuml;r die Verteidigung demokratischer Grundwerte, B&uuml;rger- und<br>Menschenrechte.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Gro&szlig;e Anfrage der AfD-Fraktion ist parteipolitisch motiviert und nicht Ausdruck<br>parlamentarischer Kontrolle. Sie zeichnet ein verzerrtes Bild zivilgesellschaftlicher Arbeit und<br>verkennt ihre demokratische Funktion. Statt sachlicher Aufkl&auml;rung enth&auml;lt sie zahlreiche<br>Ungenauigkeiten und Unterstellungen. Wir weisen jeden Versuch zur&uuml;ck, zivilgesellschaftliches<br>Engagement zu delegitimieren oder unter Generalverdacht zu stellen. Brandenburg braucht eine<br>starke, vielf&auml;ltige und kritische Zivilgesellschaft.</p><p class="wp-block-paragraph">Brandenburg braucht Menschen, die sich einmischen und Zivilcourage zeigen &ndash; gegen Gewalt,<br>Diskriminierung, Rechtsruck und Hass! Die unterzeichnenden Organisationen stehen<br>gemeinsam daf&uuml;r ein.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Erwartungen an die Landespolitik sind:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>Unterst&uuml;tzung und R&uuml;ckendeckung f&uuml;r unsere demokratief&ouml;rdernde,<br>zivilgesellschaftliche Arbeit,</li>



<li>eine sachliche, faktenbasierte Debatte &uuml;ber F&ouml;rderung und Transparenz,</li>



<li>eine langfristige St&auml;rkung zivilgesellschaftlicher Strukturen als Bestandteil einer<br>wehrhaften, pluralen Demokratie.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterzeichnende:</strong><br><em>Von der gro&szlig;en Anfrage betroffene Organisationen</em><br>Aktionsb&uuml;ndnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus<br>Autonomes Frauenzentrum Potsdam e.V.<br>Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) e.V.<br>Dachverband Lesben und Alter e.V.<br>Demokratieb&uuml;ndnis Rutenberg e.V.<br>Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.<br>Jugendbildungsst&auml;tte Kurt L&ouml;wenstein e.V.<br>KATTE e.V.<br>Klimab&uuml;ndnis Brandenburg<br>KommMit &ndash; F&uuml;r Migranten und Fl&uuml;chtlinge e.V.<br>Landesverband andersARTiG e.V.<br>Mehr Demokratie e.V.<br>Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V.<br>Opferperspektive e.V.<br>Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg<br>Sozialistische Jugend &ndash; Die Falken<br>Stadt-Land.move e.V.</p><p class="wp-block-paragraph"><em>Solidarische Organisationen</em><br>ADFC Brandenburg<br>AWO Bezirksverband Potsdam e.V.<br>BBAG &ndash; Bildung, Begegnung, Austausch &ndash; gemeinsam e.V.<br>Berlin 21<br>Brandenburg 21<br>BUND Brandenburg<br>BUNDjugend Brandenburg<br>Cottbuser Aufbruch e.V.<br>DGB BBR<br>Fl&uuml;chtlingsrat Brandenburg<br>mitMachen e.V.<br>NABU Brandenburg<br>NABU Barnim<br>NABU Fredersdorf-Vogelsdorf<br>NABU F&uuml;rstenwalde<br>NABU Hoppegarten<br>NABU Osthavelland<br>NABU Potsdam<br>NABU Regionalverband Calau<br>NABU Regionalverband Oderland<br>NABU Uckermark<br>NAJU Brandenburg<br>Naturfreunde Brandenburg<br>Netzwerk f&uuml;r Demokratie und Courage e.V.<br>Netzwerk Tolerantes Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf<br>Scientists for Future Potsdam<br>Stadtjugendring Potsdam<br>Unternehmen bekennen Farbe<br>VCD Brandenburg<br>VENROB<br>verdi Berlin-Brandenburg</p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/demokratie-braucht-eine-starke-zivilgesellschaft-wir-fordern-klare-haltung-von-der-landespolitik">Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft – Wir fordern klare Haltung von der Landespolitik</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erinnern-mahnen-bilden-interview-mit-der-gedenkinitiative-sven-beuter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 07:02:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel & Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[baseballschlägerjahre]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49761</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 20. Februar 1996 starb Sven Beuter in Folge eines brutalen Neonazi-Angriffs in Brandenburg an der Havel. Seit 2020 erinnert die Gedenkinitiative Sven Beuter an ihn und die Tat. Anlässlich des 30. Jahrestags haben wir Mitwirkende in der Initiative zu ihrem Engagement interviewt.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erinnern-mahnen-bilden-interview-mit-der-gedenkinitiative-sven-beuter">„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie lang gibt es eure Gedenkinitiative schon und wof&uuml;r setzt ihr euch ein?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong>&nbsp;Wir haben uns als Initiative im Sommer 2020 gegr&uuml;ndet. Anlass war der 25. Todestag von Sven Beuter am 20.02.2021. Die meisten von uns waren aber auch schon in den Jahren zuvor in das Gedenken (organisatorisch) involviert. Zum 25. Todestag von Sven haben wir w&auml;hrend der Coronazeit mehrere Online-Veranstaltungen organisiert, eine Zeitung mit dem Titel &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; herausgebracht und eine gro&szlig;e Kundgebung am Todestag organisiert.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive:</strong> <em><strong>Eure Initiative organisiert anl&auml;sslich des 30. Todestags von Sven Beuter eine Gedenkdemonstration in Brandenburg/Havel. Was genau ist geplant?</strong></em></p><p class="wp-block-paragraph">Gedenkinitiative: In den vergangenen Jahren haben wir immer am Todestag von Sven Beuter eine kleinere Kundgebung in der Havelstra&szlig;e 13 in Brandenburg an der Havel organisiert, wo sich die Gedenkplatte befindet. Zum 20. und 25. Todestag hatte die Antifa-Jugend Brandenburg &uuml;berregional zu Gedenk-Demonstrationen mobilisiert. Neben der Demo 2016 organisierte die Antifa-Jugend Brandenburg damals auch mehrere Bildungsveranstaltungen. Diese Idee hatten wir 2020 &uuml;bernommen und drei Online-Veranstaltungen durchgef&uuml;hrt sowie die Zeitung &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; in einer Auflage von 10.000 St&uuml;ck in der Stadt verteilt.<br>Dieses Jahr organisieren wir als Initiative das erste Mal die gro&szlig;e Demonstration alleine und dazu haben wir das Konzept mit den begleitenden Bildungsveranstaltungen beibehalten. Der erste der drei Abende, die wir im Februar organisiert hatten, stand unter dem Thema &ldquo;Rechtsextreme Jugendbewegungen in Brandenburg&rdquo;. Dies schien uns besonders wichtig zu sein, da immer mehr junge Neonazis an die &ldquo;Baseballschl&auml;gerjahre&rdquo; ankn&uuml;pfen, die Zeit, in der auch Sven Beuter die rechte Gewalt mehrmals brutal getroffen hat. Vor dem letztendlich t&ouml;dlichen Angriff am 15. Februar 1996 wurde er 1993 brutal von Neonazis mit einem Baseballschl&auml;ger angegriffen, erlitt einen Sch&auml;delbruch und musste das Sprechen neu erlernen.<br>Bei der zweiten Bildungsveranstaltung wurde ein Vortrag zum Thema &ldquo;Demokratie in der Krise&rdquo; gehalten. Bei der dritten und letzten hatten wir das Thema &ldquo;Erinnerungskultur &ndash; Chancen und Herausforderungen&rdquo; gehabt. Hier war es uns wichtig, dass wir auch unsere eigene Gedenkarbeit kritisch hinterfragen.<br>Den Abschluss bildet die Gedenkdemonstration am 21. Februar. Hier wollen wir mit einer kraftvollen Demonstration vom Hauptbahnhof durch die Stadt bis zur Gedenkplatte in der Havelstra&szlig;e 13 ziehen. Nach der Zwischenkundgebung dort geht es zur&uuml;ck zum Hauptbahnhof.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Was bedeutet f&uuml;r euch &ldquo;Gedenken&rdquo; und was ist euch dabei besonders wichtig? Wie hat sich das Gedenken an Sven im Laufe der Zeit ver&auml;ndert?&nbsp;</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Wir haben unsere Gedenkarbeit seit unserem Zusammenfinden 2020 unter die drei Worte &ldquo;Erinnern. Mahnen. Bilden.&rdquo; gestellt. Damit sind die drei Bereiche, auf die unser Gedenken abzielt, gut benannt. Wir wollen zum Ersten an den Menschen Sven Beuter erinnern, wer und wie er war. Bei diesem Aspekt steht f&uuml;r uns Sven im Vordergrund. Zum Zweiten fassen wir unter dem Mahnen, dass wir die politischen Umst&auml;nde der Tat thematisieren und auf die aktuellen politischen Missst&auml;nde hinweisen und diese kritisieren. Als letzter Punkt ist uns das Bilden wichtig, auch um aufzukl&auml;ren und den rechten sowie autorit&auml;ren Entwicklungen unserer Zeit im Kleinen entgegenzuwirken.<br>Das Gedenken hat sich &uuml;ber die mittlerweile 30 Jahre stark ver&auml;ndert. Unmittelbar nach Svens Tod und in den Jahren danach wurden die Gedenk-Demonstrationen insbesondere auch von Personen organisiert, die Sven selbst kannten, mit ihm befreundet waren. Das hat &uuml;ber die Jahre stark abgenommen, weshalb leider vielleicht der Aspekt des Erinnerns in unseren Aktivit&auml;ten nicht allen Anspr&uuml;chen gerecht wird.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie ist die Resonanz auf eure Gedenkarbeit? Was w&uuml;nscht ihr euch von der Stadt und den Menschen, die in Brandenburg an der Havel leben?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Man kann schon sagen, dass wir mit unserer Gedenkarbeit in der Regel immer dieselben interessierten Menschen erreichen. Zu den kleineren j&auml;hrlichen Kundgebungen kommen zwischen 30 &ndash; 50 Menschen. Die politisch Verantwortlichen in Brandenburg an der Havel sind an diesem Thema gar nicht interessiert und es gibt keine Beteiligung dieser Verantwortlichen an unseren Aktivit&auml;ten. Als 2016 auf Initiative von der Partei Die Linke die Debatte in der Stadtverordnetenversammlung aufkam, ob die Stra&szlig;e nach Sven benannt werden sollte, wurde schnell klar, dass die wenigsten Kr&auml;fte in der Stadt ein Interesse an dem Gedenken haben. Wir wollen aber an dieser Stelle auch klar betonen, dass wir kein institutionelles Gedenken m&ouml;chten. Wir finden es wichtig, dass das Gedenken aus der Zivilgesellschaft heraus organisiert wird und sich die Gedenkarbeit nicht abh&auml;ngig von staatlichen Institutionen oder F&ouml;rderungen macht.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Welchen Herausforderungen begegnet ihr in eurer Arbeit?</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Wie bereits oben angedeutet, ist die Spannung zwischen dem Erinnern an die Person Sven und dem Benennen der politischen Motive und der Verbindung zur heutigen Situation mitunter schwierig. Fragen, die wir uns stellen, diskutieren und auf die wir keine abschlie&szlig;ende Antwort bisher gefunden haben, sind zum Beispiel f&uuml;r die J&uuml;ngeren in unserer Initiative, die Sven nie kennenlernen konnten: Wie k&ouml;nnen wir einer Person gedenken, die wir selbst nicht kannten?<br>Sven war ein sehr sch&uuml;chterner junger Mann, der nicht gerne im Mittelpunkt stand. Der ausgestaltete mahnende Aspekt unseres bisherigen Gedenkens steht damit im Konflikt zum Erinnern an Sven, das ihm als Person gerecht wird. Er h&auml;tte es nicht gemocht, so im Mittelpunkt zu stehen. Diese Spannungen aufzul&ouml;sen, ist f&uuml;r uns nicht leicht und wir haben darauf auch noch keine Antwort gefunden, wie das gelingen kann.<br>Ein Problem abseits dieser Fragen, das uns die letzten Jahre immer st&auml;rker vor Herausforderungen gestellt hat, ist, dass die Initiative in den vergangenen Jahren personell sehr geschrumpft ist. Die Arbeit lastet damit auf nur wenigen Schultern. Uns gelingt es bisher leider nicht, neue Menschen in die Gedenkarbeit einzubinden.<br>Wir sehen insgesamt zwei Herausforderungen f&uuml;r die kommenden Jahre: Als Erstes das Problem mit Engagement in der Initiative, daf&uuml;r neue Menschen zu gewinnen.<br>Eine besondere Herausforderung sehen wir in der Weiterentwicklung der Gedenkarbeit, im Ausbrechen aus alten Mustern und im Nichtverharren in althergebrachten Gedenkformen. Umso wichtiger ist die breite Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wie der Opferperspektive, die uns seit vielen Jahren in unserer Arbeit begleitet.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Opferperspektive: <em>Wie ordnet ihr Svens Ermordung in die politische Situation in Brandenburg der 90er Jahre ein? Und wie schaut ihr auf die extreme Rechte und rechte Gewalt heute?&nbsp;</em></strong></p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkinitiative:</strong> Svens Tod ist eine der, wenn nicht gar die drastischste Auswirkung der so genannten Baseballschl&auml;gerjahre in Brandenburg an der Havel. Betrachten wir die allt&auml;gliche Gewalt der Neonazis der 1990er Jahre, das Wegsehen staatlicher Beh&ouml;rden und das Schweigen einer gesellschaftlichen Mehrheit, dann war es leider nur konsequent, dass Neonazis mehrere Menschen im Land Brandenburg ermordet haben.<br>Heutige Entwicklungen lassen nat&uuml;rlich einen Vergleich mit den 1990er Jahren als notwendig erscheinen, auch wenn wir glauben, dass die heutige Zivilgesellschaft, auch in Brandenburg an der Havel, besser aufgestellt ist als damals und die Gewalt in der Fl&auml;che nicht die selben Dimensionen hat. Nichtsdestotrotz ist jede Gewalttat grausam und f&uuml;r die Betroffenen ein brutaler Einschnitt ins Leben, damals wie heute.<br>Die Polizei ist heute in der Thematik sensibler aufgestellt, wenngleich wir uns die Frage stellen sollten, ob wir uns von solch einer staatlichen Institution abh&auml;ngig machen wollen und wie sehr oder ob wir auf deren Arbeit vertrauen wollen und k&ouml;nnen.<br>Nicht nur die AfD hat in den vergangenen Jahren ein politisches Klima erzeugt, das Hass und Hetze salonf&auml;hig gemacht und den politischen Diskurs weit nach rechts verschoben hat. Auch in Brandenburg an der Havel sind vermehrt junge Rechte und Neonazis pr&auml;sent, die nicht nur vom optischen Auftreten an die so genannten Baseballschl&auml;gerjahre ankn&uuml;pfen. Protegiert werden sie von der AfD, die sie auf ihren Wahlkampfveranstaltungen nicht nur duldet, sondern auch willkommen hei&szlig;t.<br>Wir nehmen auch wahr, dass die antifaschistische Bewegung angesichts der scheinenden &Uuml;bermacht in eine Art Lethargie verfallen zu sein scheint. Wir w&uuml;rden uns eine wieder breitere und besser vernetzte antifaschistische Bewegung w&uuml;nschen.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zur Arbeit der Gedenkinitiative Sven Beuter findet ihr auf <strong><a href="https://www.instagram.com/erinnern_mahnen_bilden/" aria-label="erinnern mahnen bilden">Instagram</a>.</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Hintergr&uuml;nde zu dem t&ouml;dlichen Neonazi-Angriff auf Sven Beuter gibt es auf unserer <strong><a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter/" aria-label="sven beuter">Webseite</a></strong></p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/erinnern-mahnen-bilden-interview-mit-der-gedenkinitiative-sven-beuter">„Erinnern. Mahnen. Bilden.” – Interview mit der Gedenkinitiative Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gedenkdemonstration zum 30. Todestag von Sven Beuter</title>
		<link>https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-sven-beuter-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Herz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 06:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles & Termine]]></category>
		<category><![CDATA[baseballschlägerjahre]]></category>
		<category><![CDATA[Todesopfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://staging.opferperspektive.de/?p=49741</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 15. Februar 1996 wurde Sven Beuter von einem Neonazi-Skinhead in Brandenburg an der Havel aus rechten Motiven brutal angegriffen. Wenige Tage später, am 20. Februar 1996, starb Sven Beuter an den Folgen des Angriffs. Diese brutale Tat jährt sich in diesem Jahr zum 30. mal.</p>
<p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-sven-beuter-2026">Gedenkdemonstration zum 30. Todestag von Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<?xml encoding="UTF-8"><p class="wp-block-paragraph"></p><p class="wp-block-paragraph">Am 15. Februar 1996 wurde Sven Beuter von einem Neonazi-Skinhead in Brandenburg an der Havel aus rechten Motiven brutal angegriffen. Wenige Tage sp&auml;ter, am 20. Februar 1996, starb Sven Beuter an den Folgen des Angriffs. Diese brutale Tat j&auml;hrt sich in diesem Jahr zum 30. mal.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedenkkundgebung am 21. Februar</strong></p><p class="wp-block-paragraph">Die &bdquo;Initiative zum Gedenken an Sven Beuter&rdquo; organisiert am <strong>Samstag, den 21. Februar 2026, um 13 Uhr, am Hauptbahnhof in Brandenburg</strong> eine Gedenkdemonstration.</p><p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam m&ouml;chten wir ein starkes Zeichen gegen rechte Hetze und Gewalt und ihre Auswirkungen setzen und das Gedenken an Sven Beuter im st&auml;dtischen Bewusstsein weiter wachhalten.</p><p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zu Sven Beuter, zur Tat und zum Gerichtsverfahren gegen den T&auml;ter finden sich auf unserer Internetseite <a href="https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter" aria-label="sven beuter">https://todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/sven-beuter</a></p><p>The post <a href="https://staging.opferperspektive.de/materialien/aktuelles_termine/gedenken-sven-beuter-2026">Gedenkdemonstration zum 30. Todestag von Sven Beuter</a> first appeared on <a href="https://staging.opferperspektive.de">Beratung für betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Brandenburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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