Stellenausschreibung: Koordinator:in und Berater:in für Antidiskriminierungsarbeit und -beratung

15. März 2021

Der Verein Opferperspektive e.V. sucht zum 01. Mai 2021 eine:n

Koordinator:in und Berater:in für Antidiskriminierungsarbeit und –beratung (28 Stunden)

im Fachbereich Antidiskriminierung/Antidiskriminierungsberatung Brandenburg (ADB). Die ADB berät und begleitet aufsuchend im gesamten Land Brandenburg Betroffene von rassistischer Diskriminierung sowie deren Angehörige und Unterstützer:innen und interveniert bei diskriminierungsverantwortlichen Stellen. In einem Modellprojekt werden zudem lokale Antidiskriminierungsstellen in Potsdam und Cottbus aufgebaut, die neben der Betroffenenberatung auch Einrichtungen zur Etablierung von Antidiskriminierungsmaßnahmen beraten und Sensibilisierungsveranstaltungen durchführen. Neben der Beratung und Bildung verfasst die ADB Stellungnahmen und Berichte zu diskriminierungsrelevanten Themen.

Der Hauptsitz des Vereins befindet sich in Potsdam-Griebnitzsee.

Weitere Informationen: www.antidiskriminierungsberatung-brandenburg.de

Aufgabengebiete:

  1. Beratung und Begleitung von Ratsuchenden nach den Beratungsstandards des advd sowie Beratung von Einrichtungen zu Einführung von Antidiskriminierungsmaßnahmen
  2. Koordination des Fachbereichs und des Beratungsteams
  3. Repräsentation und Vertretung der ADB in Gremien und in der Öffentlichkeit
  4. Netzwerkarbeit mit potentiellen Betroffen, Kooperationspartner:innen in den Modellregionen sowie Kontaktpflege zu Institutionen der Antidiskriminierungsarbeit, regionalen Trägern und Initiativen sowie Verwaltung, Politik und Medien
  5. Entwicklung und Umsetzung von Projekten zu Diskriminierung und Rassismus

Voraussetzungen:

Wünschenswert:

Wir bieten:

Die Mitarbeit in einer spannenden, selbstverwalteten Organisation mit einem politischen Umfeld, eine intensive Einarbeitung, Fortbildungsmöglichkeiten, eigenen Gestaltungsspielraum bei der Projektumsetzung und ein kollegiales Arbeitsklima, regelmäßige Fall- und Teamsupervision.

Die Vergütung ist an TVL 10 angelehnt.

Die Stelle ist an Fördermittel gebunden und daher zunächst bis zum 31.12.2021 befristet. Es ist vorgesehen, das Arbeitsverhältnis unbefristet fortzusetzen und den Stundenanteil auf 30 Wochenstunden zu erhöhen.

Die Opferperspektive berücksichtigt bei der Stellenvergabe den Grundsatz der Geschlechtergerechtigkeit. Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden People of Color und Menschen mit Migrationsgeschichte bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Bewerbung:

Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens und eines tabellarischen Lebenslaufes (ohne Zeugnisse, Bescheinigungen, Foto, Angaben zu Alter oder Familienverhältnissen) ausschließlich per E-Mail an antidiskriminierung@staging.opferperspektive.de

Sie können Ihre Daten auch verschlüsselt übertragen. Den PGP-Schlüssel finden sie unter: https://staging.opferperspektive.de/category/ueber-uns

Bewerbungsschluss ist der 6. April 2021. Bewerbungsgespräche finden am 26. und 27. April 2021 statt.